Frau Buddeberg und der Lebensschutz

Sarah Buddeberg, Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der LINKEN Landtagsfraktion, hielt auf einer Kundgebung eine Rede, in der sie sich gegen die Lebensschutzbewegung wendet. Anlaß für diese Kundgebung war eine Demonstration, auf der der Lebensschutzbewegung nahe stehende (vermutlich zumeist auch in ihr aktive) Menschen gegen die Frühsexualisierung im Schulunterricht protestierten.

Zwar war ich nicht auf dieser Veranstaltung, ich habe mich aber als Lebensschützerin mit dem Thema auseinandergesetzt und kenne auch die Protestformen gegen den Marsch für das Leben aus eigener Erfahrung.

Frau Buddeberg sagt:

Ich nehme den Veranstaltern ihre Sorge nicht ab. Was würden ernsthaft besorgte Eltern denn sinnvollerweise tun? Sie könnten mit Pädagoginnen und Pädagogen über ihre Sorgen sprechen. Und sie könnten sich bei den Initiativen informieren, die Aufklärungsprojekte an Schulen durchführen. Ich bin mir sicher, dass durch solche Gespräche Sorgen und Ängste ausgeräumt werden könnten.
Gewarnt wird vor frühkindlicher Sexualisierung. Das klingt sehr dramatisch. Aber mal ehrlich: Sexualisierung findet doch nicht im Schulunterricht statt. Was hier dämonisiert wird, ist eine notwendige Aufklärungsarbeit. Eine Aufklärungsarbeit, die es jungen Menschen ermöglicht, einen gesunden Umgang mit der eigenen Sexualität zu finden.

Die Veranstalter und Teilnehmer der Demonstration sorgen sich nicht trotz, sondern wegen Pädagogen (generisches Maskulinum), die eine bestimmte Richtung der Sexualaufklärung betreiben. Sie haben sich über verschiedene pädagogische Modelle und auch über besagte Initiativen bestens informiert (auch Lebensschützer haben Zugang zu Internet und Presseerzeugnissen) und sind gerade deshalb besorgt, weil die existierenden kindgerechten Lehrmodelle in kaum einer Schule praktiziert werden. Darüber, was ein gesunder Umgang mit der eigenen Sexualität (und der anderer Menschen) ist, kann man durchaus geteilter Meinung sein.

Frau Buddeberg sagt:

Wenn überhaupt so etwas wie frühkindliche Sexualisierung stattfindet, dann nicht in der Schule, sondern in der Gesellschaft, befeuert durch die Werbeindustrie. Es würde mich schon interessieren, ob die vermeintlich besorgten Eltern sich schon mal in Sachen sexistischer Plakatwerbung an die Werbeaufsicht gewandt haben?

Sie insinuiert ferner, daß Lebensschützer nichts gegen die Sexualisierung durch Werbung unternehmen. Das ist falsch. Zwar haben Lebensschützer auf die Werbeindustrie ebensowenig Einfluß wie Linke, aber dieser geringe Einfluß – Boycott, Protest und besonders Aufklärung, und zwar der unmittelbar Betroffenen, der Kinder – wird genutzt.

Frau Buddeberg sagt:

Die Erfahrung aus Aufklärungsprojekten zeigt, dass Kinder und Jugendliche heute ein breites Wissen über Sexualpraktiken und –begriffe haben. Die wurde ihnen aber ganz sicher nicht im Unterricht beigebracht. Nein, sie ist problemlos über das Internet zugänglich – spätestens auf dem Smartphone eines Mitschülers oder einer Mitschülerin auf dem Schulhof. Dieses breite und undifferenzierte Wissen führt aber eher zu einer Überforderung mit der eigenen Sexualität. Natürlich ist es sinnvoll, dieser Überforderung mit einem pädagogischen Angebot zu begegnen!

Alle mir – gut oder auch flüchtig – bekannten Lebensschützer sind für kindgerechte sexuelle Aufklärung. Keiner von ihnen ist der Ansicht, daß das demonstrative Vorführen von Dildos und die Planung von Puffs “für alle” in den Schulunterricht gehört – ebensowenig wie eine Forcierung von Vulgärsprache. Dies alles ist durch von Politikern ernstgenommene Vorschläge und durch die Transparente auf der Kundgebung der Linken offen erwünscht.

Frau Buddeberg sagt:

Hier geht es also nicht um Sorge. Die Sorge wird zum Deckmantel für die Propagierung eines rückschrittlichen Familienmodells. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet das rechte Compact-Magazin hinter der Veranstaltung steckt. Letztes Jahr hat Compact einen Kongress abgehalten, bei dem neben Jürgen Elsässer auch Tilo Sarrazin und Eva Herrmann eingeladen waren – ein Line-Up rassistischer und homophober Gallionsfiguren. Angeblich geht es um die Rettung der Familie und des gesellschaftlichen Wertefundaments. Das bedeutet faktisch nichts anderes, als die klassische Vater-Mutter-Kind-Familie zur Norm zu erheben, oder, wenn es nach Frau Petry geht, drei Kinder. Diese Norm führt aber unweigerlich zu einer Klassifizierung von Familien. Damit werden alle Lebensentwürfe und Familienmodelle diskriminiert, die von dieser Norm abweichen.

Sie unterstellt der Lebensschützerbewegung Rassismus. Ich leugne nicht, daß es in einer dermaßen bunt zusammengewürfelten Bewegung auch – selten – rassistische Töne gibt, ich selbst habe mich über das Vokabular einiger weniger Lebensschützer und über die Person Sarrazin bereits sehr geärgert, nicht aber über die Gemeinsamkeit des unbedingten Lebensschutzes. Die überwältigende Mehrheit dieser Bewegung steht jeder Form von Rassismus und Nationalismus fern, wie übrigens Martin Lohmann, den Frau Buddeberg gewiß kennt, nicht müde wird zu erklären.

Frau Buddeberg sagt:

Das ist genau der Unterschied: Die Forderung nach Vielfalt bedeutet eben nicht die Abschaffung der sogenannten klassischen Familie. In einer offenen Gesellschaft hat die klassische Familie selbstverständlich eine Existenzberechtigung, und zwar gleichwertig neben allen anderen Familienmodellen.

Tatsächlich wird von der Linken so getan, als seien Regenbogenfamilien von der Mehrheit als eigenes Lebensmodell gewünscht, mithin normal oder gar normativ. Sie sind es nicht. Für ein artgerechtes Aufwachsen mag es gut sein, gemeinsam mit Eltern zu leben, die in einer auf Kinder orientierten Beziehung leben. Auch die Sexualaufklärung hin zu fröhlicher und verantwortungsvoller Sexualität kann nur profitieren vom Wissen der Kinder, daß sie von ihrem Vater gezeugt und von ihrer Mutter empfangen und ausgetragen wurden in einer Lebensgemeinschaft, die Frau Buddeberg einen Absatz, bevor sie ihr gnädig die Existenzberechtigung zugestand, als rückschrittliches Familienmodell bezeichnet hat.

Frau Buddeberg sagt:

Die Wirklichkeit hat dieses Familienmodell als Norm allerdings tatsächlich überholt, vor allem durch die hohe Anzahl von Alleinerziehenden und Patchworkfamilien. Daran ist auch nichts auszusetzen. Da kann ich den selbsternannten Rettern der klassischen Familie nur sagen: Willkommen in der Realität. Und zu der gehören eben auch Regenbogenfamilien.

Daß die Realität so ist wie beschrieben, sehen die Lebensschützer auch so. Daß die Realität überaus hervorragend ist, so wie sie ist, verneinen sie entschieden – denn Lebensschützer sind alles andere als blauäugig.

Die klassische Mutter-Vater-Kind-Familie ist zur Zeit immer noch das Familienmodell, das sich der größten Beliebtheit erfreut – es ist schlichtweg in der Mehrheit, und als aufrechte Demokratin sollte Frau Buddeberg daraus klare Schlüsse ziehen.
Das Transparent auf der Rednertribüne der Linken trägt die Aufschrift: “100% Mensch! Ohne Wenn und Aber!” Hier sind wir uns, sofern es sich auf die Art homo sapiens bezieht, vollkommen einig. Kein Lebensschützer vertritt die Ansicht, irgendein Mensch gleich welcher Orientierung, Überzeugung, Farbe oder Herkunft sei irgendetwas anderes als eben ein Mensch, mit Würde und Lebensrecht. Ich schätze Frau Buddeberg hoch genug ein, zu wissen, daß eine befruchtete humane Eizelle eine vollständige DNA besitzt, mithin ein Mensch in frühem Entwicklungsstadium ist. Auch glaube ich, daß sie Behinderte als Menschen ansieht – ebenso wie jeder Lebensschützer es tut.
Dennoch vertritt sie eine Partei, die ein “Recht von Frauen auf Abtreibung überall in Europa” nicht so sehr fordert wie behauptet und zum Protest gegen die Zurückweisung dieses “Rechtes” aufruft. Die Linke meint, der Schwangerschaftsabbruch “muss allen Frauen, die ihn wünschen, real möglich werden, d.h. ausreichend Praxen und Kliniken regional breit gestreut, Kostenübernahme durch die Krankenkassen” (so auf der hier nicht verlinkten Homepage der Linken).

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Christkönigswetter

Das Kirchenjahr endet bald – heute ist der letzte Sonntag desselben. Dieser schöne Kirchenbau irgendwann. Die Kirche niemals.

Marienkirche

Die Welt putzt sich heraus, um dem König aller Welt ihre Aufwartung zu machen!
Zumindest kommt es mir so vor an diesem Tag, dem man kaum glaubt, daß der November seinem Ende zugeht.

Weiße Dahlien
Schilf
Hortensien
Herbstlaub
Herbstblatt
Gelbe Dahlien

Zwei Gebete begleiten mich heute in besonderer Weise. Das eine ist der Kehrvers der heutigen Litanei:

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit!

Das andere ist die Doxologie nach dem Vaterunser:

Denn Dein ist das Reich und die Macht und Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

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Novemberlaub

Ich mag den November gern, auch wenn er allgemein als trübsinnig gilt.

Bäume vor Häusern

Birke im Spätherbst
Flieder im Spätherbst

Hecken

Herbstlaub und Buchsbaum
Hecke im Spätherbst
Hecke im Spätherbst

Eine trockene Hortensienblüte versteckt sich im Laub der Jungfernrebe.

Jungfernrebe und Hortensie

Ein herumstehendes Motorrad wird von Ahornlaub berieselt.

Motorrad und Herbstlaub
Motorrad und Herbstlaub0

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Der Gedichtband ist so gut wie fertig

… nur der Klappentext noch nicht.
Und ich mag es überhaupt nicht, Klappentexte für meine eigenen Bücher zu schreiben.
Statt eines sinnvollen Textes fiel mir nur dies ein:

Klappentextsonett

Die Sperlich ist katholisch, und sie dichtet -
Nur Klappentexte kann sie nicht gut schreiben.
Sie muß es tun – und ließe es gern bleiben,
Hat Schmierpapier auf Schmierpapier geschichtet,

Läßt, selbst getrieben, die Gedanken treiben,
Verwirft Notizen, kaum daß sie gesichtet.
Der Klappentext bleibt ewig unverrichtet…
Nun muß sie sich was Süßes einverleiben.

Sie schriebe gern: Dies Buch ist genial!
Sonettenkränze! Ah, phänomenal!
Hier zeigt sich Gottes Größe, Seine Güte!

Es ist der religiösen Dichtkunst Blüte!
Stattdessen schreibt sie: Na, es ist halt Lyrik.
Jetzt kauft und lest. Dann bitte Panegyrik.

© Claudia Sperlich

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Schutz vor Zwiebeldieben

Nachdem kriminelle Eichhörnchen sämtliche Blumenzwiebeln von meinem Balkon entwendet und – vermutlich – vertilgt haben, habe ich nun zwei alte Einkaufnetze geopfert. Wenn alles gut geht, werden hier im Frühjahr Krokusse und Zwergiris blühen.

Schutz vor Zwiebeldieben

Salatrauke mögen sie zum Glück nicht, die darf ich essen. Was blüht, ist ebenfalls uninteressant für Hörnchen.

Salatrauke
November auf dem Balkon

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Was Petrus zu Silvanus sagte

… habe ich aus geheimer Quelle erfahren.
Die Übersetzung (aus einem mit altaramäischem Slang durchsetzten, grammatisch nicht einwandfreien Koiné-Griechisch) hat Prof. Phil Ollock aus Oxford übernommen. Zum heutigen Fest Petri Kirchweih hat er mir freundlicherweise die Veröffentlichung gestattet.
Die Streitfrage, wer denn nun den 1. Petrusbrief verfasst hat, dürfte hiermit geklärt sein.

Silvanus, schreiben Sie bitte an die Presbyter in Pontus: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, Er hat uns in Seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir auf Jesus hoffen – nein, streichen Sie die letzten Worte – lieber so: damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben.
Dann bitte ein Hinweis auf die ewige Herrlichkeit nach dieser Zeit. Die sollen nicht so trübe dreinschauen – ach nein, formulieren Sie das irgendwie positiv.

Dann bitte höflich, aber bestimmt: Keine Revolte! (Wieder irgendwie positiv formulieren.) Obrigkeit respektieren. Gilt im Kleinen auch für Sklaven, und für Frauen. Sollen sich nicht so auf Tüddelkram konzentrieren, Gott allein ist wichtig. Na, und die Familie isses auch. Über Weltsachen bestimmen die Männer, isso, aber die Frauen sollen den Glauben bewahren. (Vielleicht bringt ja die eine oder andere ihren Mann zur Umkehr.) Die Männer sollen sich aber auch nicht so aufspielen vor den Frauen, die einen sind nicht mehr wert als die anderen.

Achja, und die Presbyter. Gibt ja einige, die führen sich auf wie die Kleinkönige. Klarstellen, daß sie keine Sonderrechte haben.
Und dann, machen Sie Mut, Silvanus. Der Herr wird ja kommen! Und sie sollen nicht aufgeben, zu beten, gut zu sein, zu dienen. Die Heiden werden dann schon sehen, daß wir kein krimineller Haufen sind. Und wenn sie es doch nicht sehen und die Schikane und Verfolgung geht weiter, Kopp hoch! Jesus hat für uns gelitten, wir sind auf Seinen Tod getauft, also nicht so anstellen. Alle werden sich vor Gott verantworten müssen.
Übrigens bald, nehm ich an. Demütig sollen wir sein, vor Gott und voreinander. Gut sein sollen sie vor allem – also alle, nicht bloß die Presbyter, versteht sich.
Schreiben Sie irgendwas in der Richtung, und fassen Sie es als Weisung, nicht bloß als Empfehlung. Diese resignierten Streithammel kapierens sonst nicht.

Silvanus, Sie machen das schon. Ich hab volles Vertrauen zu Ihnen.
Kopien bitte nach Kappadozien, Asien und Bithynien.
Danke. Und nehmen Sie sich einen Kaffee.

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Kultur des Schenkens

Wie ich bereits bemerkte, und wie man in der Seitenleiste und der neu angelegten Seite Auszeichnungen in der Kopfleiste sieht, bin ich Robusta-Preisträgerin in der Kategorie Kultur.

Aus diesem Anlaß habe ich meinen ebenfalls oben und in der Seitenleiste sichtbaren Wunschzettel ein wenig modifiziert. Um es ganz überdeutlich zu machen, schreibe ich es hier noch einmal:

Meine Heimatgemeinde, die katholische Pfarrgemeinde Maria unter dem Kreuz, freut sich über Spenden, besonders für die gut frequentierte Suppenküche (Sach- und Geldspenden) und die Abzahlung der Renovierungskosten für die schöne Marienkirche.

Kathki.Gem.Maria u.d. Kreuz
Pax Bank eG
BLZ: 370 601 93
Konto: 6000 738 024

Vermerk: “Suppenküche” oder “Renovierung St Marien” (oder ein Spendenzweck eigener Wahl, etwa “Orgel Heilig Kreuz”, oder “Kirchenmusik Großgemeinde”, oder “Pastoralarbeit” oder, mit Rücksicht auf den Stifter der Robusta, “Prunk, Protz und Patenen” – nein, letzteres führt die Gemeinde nicht als offiziellen Spendenvermerk… dennoch…)

Kirche in Not ist ein pastorales Hilfswerk päpstlichen Rechts zur Unterstützung verfolgter, bedrängter und notleidender Christen weltweit. Besonders liegt mir am Herzen die Hilfe für
Christen in Nordkorea, was derzeit vor allem die Eindämmung der Hungersnot bedeutet und sich in diesem abgeschlossenen Land schwierig gestaltet;
Christen aus Syrien und Nordirak;
Christen aus Nigeria.

HERZLICHEN DANK ALLEN BETERN UND SPENDERN!

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Robusta in Silber!

Der ehrenwerte Herr Alipius hat trotz Krankheit in rasender Eile die Ergebnisse der Robusta 2014 bekanntgegeben.
Glückwunsch an alle siegreichen Mitstreiter, besonders an den heurigen Goldmedaillen-Absahner Josef Bordat, an Geistbraus und Thomasleser, die in der gleichen Kategorie wie ich erfolgreich sind.

Ich freue mich über Silber in der Kategorie Kultur – Dank an alle, die für mich gestimmt haben!
Dank übrigens auch an alle, die anders gestimmt haben. Ich sehe diesen als Scherz begonnenen Preis als eine schöne Anfeuerung, weiter in der Blogoezese aktiv zu sein.

Meine Medaille ist in Arbeit, ich werde mit ihr dauerprahlen, sobald ich sie habe. Vorerst nur dies:

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Die Heilige Schrift, übertragen von Franz Eugen Schlachter

Buchgeschenk
Buchgeschenk

Viele meiner Freunde wissen, daß ich die Schlachter-Bibel den anderen Übertragungen ins Deutsche vorziehe. Kürzlich wurde ich von dem Blogger, Dichter und Schriftsteller Harald Stollmeier darauf angesprochen – und eben kam hier eine wunderschöne ledergebundene Ausgabe (in der revidierten Fassung von 2003) an.

Bibel
Bibel

Das erste Aufschlagen führt mich zu Jesaja 55,1-2:

Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft esst! Kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise! Neiget eure Ohren und kommt her zu mir, hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind.

Bibel
Bibel

Franz-Eugen Schlachter hat Großes geleistet mit dieser Übersetzung. Er hat die bald zarte, bald wilde Poesie der Psalmen und der Propheten wunderbar übertragen, und er hat die Vokalisierung des Gottesnamens JHWH konsequent vermieden, dem Ewigen sei Dank.

Bibel

Herzlichen Dank, lieber Harald!

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Robusta naht!

Die Abstimmung zur Robusta 2014 ist geschafft – auf den letzten Drücker habe auch ich gestimmt. Ich fand das nicht einfach. Zunächst ist es schwierig, bei so vielen verschiedenen Weblogs hoher Qualität sich für einen je Kategorie zu entscheiden, sodann wollte ich vermeiden, immer die gleichen hervorragenden Blogger zu umschmeicheln (wie sieht denn das aus). Und schließlich habe ich wegen der großen Bandbreite der Bloggerei kein Weblog für verschiedene Kategorien angegeben, und wenn es noch so gut in zwei oder drei davon paßt.

So habe ich entschieden:

Qualität – Josef Bordat
Spiritualität – 500 Jahre Teresa von Avila
Politik – Katholon
Kultur – Braut des Lammes
Frische – vias vitae
Papsttreue – Moralblog
Augenhonig – Thomas sein Abendland
Alltag – Bei Cassandra am Teetisch
Mauerblümchen – Und dennoch…
Zwerchfell – Huhn meets Ei
Großmaul – Schwester Robusta
Dialog – Echo Romeo
Cocktail – Thomasleser
Trägheit – Epistulae Tiberii
Abseits – Theomix

Wenn einer der hier Aufgeführten keine Robusta bekommt, ist es wenigstens nicht meine Schuld.

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