… und zwar mit düster-kühlem, regnerischem Wetter, aber die Amsel singt dafür umso lauter! Und auf dem Balkon ist allerhand zu sehen.
Als Sonnenblumen sind sie zwar noch nicht erkennbar – aber es wird dahin kommen.

Aus selbst gesammelten Wiesenblumensamen wächst dies.

Ich habe meine Blumenkasten-Wiese seit Jahren, sammle immer neu und weiß nie, was genau wachsen wird. Nur die schon im Keimblatt deutlich erkennbaren Malven – die runden, wie plissierten Blättchen – kommen zuverlässig immer.

Auch der Koriander ist aus dem Samen gezogen – und zwar bereits aus der dritten Ernte, es ist ganz problemlos!

Der Rosmarin zeigt die erste Blüte und mahnt, daß ich ihn endlich umtopfen soll.

Und natürlich gibt es auch noch ein Gedicht von Joseph Freiherr von Eichendorff:
Läuten kaum die Maienglocken,
leise durch den lauen Wind,
hebt ein Knabe froh erschrocken,
aus dem Grase sich geschwind.
Schüttelt in den Blütenflocken,
seine feinen blonden Locken,
schelmisch sinnend wie ein Kind.
Und nun wehen Lerchenlieder
und es schlägt die Nachtigall,
von den Bergen rauschend wieder
kommt der kühle Wasserfall.
Rings im Walde bunt Gefieder,
Frühling ist es wieder
und ein Jauchzen überall.




1 Antwort bis hierher ↓
lady-kinkling // Freitag, 2. Mai 2008 um 11.03
Da ist das Grün in der Tat ja schon ganz schön üppig. Dafür war es gestern und ist es heute hier im Norden sonnig und warm!