Heute wurde der Garten besonders schön gemacht – das heißt: die Hauptarbeit tut die Natur, aber da wo sie übertreibt (Giersch, Efeu, Brennesseln, Gras an den falschen Stellen), werden der Erde die Haare ausgerupft.
Tiarella heißt diese Blume, also “kleine Papstkrone”. Form und Farbe erinnern tatsächlich daran.

Maiglöckchen und Tiarella

Milchstern

Eine besonders prächtige Azalee

Männertreu und Monatserdbeeren

Manches braucht noch eine Zeitlang, um eindrucksvoll zu werden – in diesem Falle frisch gesetzte weiße Lilien.

Und manches ist auf eigenartige Weise schön, aber kaum einer bemerkt es am Straßenrand – wie dieser ganz kleine Ahorn.

Festvorbereitung
Samstag, 10. Mai 2008 · 5 Kommentare
Kategorien: Allgemeines




5 Antworten bis hierher ↓
piri // Samstag, 10. Mai 2008 um 7.15
Herrliche Bilder von einem wunderschönen Garten!
Strabo // Sonntag, 11. Mai 2008 um 9.02
Salve, Claudia, amica linguae Latinae amantissima!
Cum magnificis florum imaginibus delectarer, in mentem mihi illa venerunt Francisci Baconis verba, quae prima sunt sermonis „De hortis“: “Deus ipse primus plantavit hortum. Atque re vera inter solacia humana illud horti est purissimum. Etenim spritus hominum maxime reficit et oblectat…”
Claudia // Sonntag, 11. Mai 2008 um 11.56
quam verissima atque dulcissima verba! gratias tibi ago, Strabo optime, pro illo dono litterarum in die Pentecostæ.
Strabo // Sonntag, 11. Mai 2008 um 1.29
Noch etwas zum Garten, Claudia optima, eben gelesen mit Blick in den Garten auf farbenprächtig blühende Azaleen. In B-Dahlem hat Gabriella Pape eine neue Gartenschule eröffnet. In ihrem Interview in der FAZ vom 3.5.08 antwortet sie auf die Frage, ob Gartenarbeit der neue Sex sei: Ja, sehr. Aber vor allem hat es mit Glück zu tun. Der Spruch kam vor zehn Jahren in England auf, als die Leute um die vierzig sagten: Viel passiert jetzt nicht mehr. Gärtnern ist der neue Sex. Ich schließe mich da fröhlich an.
Claudia // Sonntag, 11. Mai 2008 um 1.58
Schöner Satz, den kannte ich noch nicht und mach ihn mir zu eigen. Man könnte es als Chloriphilie bezeichnen.