Am Steglitzer Damm befindet sich ein etwas düsteres Haus, das wohl von einem Jäger oder Bayernliebhaber oder Naturschützer (Schnittmengen sind möglich) erbaut wurde. Angeregt durch Herrn Exits Affinität zu Hirschgeweihen, brachte ich trotz Gegenlicht einige Photos zustande.

In der Detailaufnahme erkennt man eine Art Maulkorb aus Maschendraht, ich nehme an, es handelt sich um eine Taubenschutzmaßnahme.

Die Mülltonnen des Hauses verbergen fast diese schon etwas verwitterten Putten; sie wirken ein wenig wie die Illustration zu einer Gothic Novel.

Putten und ein Hirschgeweih
Donnerstag, 15. Mai 2008 · 6 Kommentare
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Architektur, Engel, Gelächter, Kultur, Kunst




6 Antworten bis hierher ↓
The Exit // Donnerstag, 15. Mai 2008 um 4.13
Die sind ja herzallerliebst diese Bilder.
Hätten wir das nur vorher gewusst, dann wären wir von der Sedanstraße ein klein wenig abgebogen.
Claudia // Donnerstag, 15. Mai 2008 um 4.16
Nun ja, der Steglitzer Damm läuft ja nicht weg! Zumindest ist das sehr, sehr unwahrscheinlich.
piri // Donnerstag, 15. Mai 2008 um 4.38
Berlin ist eine Stadt mit vielen Gesichtern! Ich bin immer wieder überrascht. Bayern habe ich nun nicht vermutet, aber die Bayern sind überall!
Strabo // Donnerstag, 15. Mai 2008 um 5.09
Wieso Bayern, Freunde?? Hirsche gibt’s doch auch in der Schorfheide.
Claudia // Donnerstag, 15. Mai 2008 um 5.59
Aber dies Fenster mit Putten und Hirsch und Butzenscheiben hat etwas definitiv Bajuvarisches! Die Hirschdichte ist in Bayerischen Wäldern auch sicher größer als in der Schorfheide.
Claudia // Samstag, 17. Mai 2008 um 6.01
Schön romantisch.