Mein Leben als Rezitatorin

Nach einem schönen Tag

Sonntag, 1. Juni 2008 · 2 Kommentare

Ich verrate meinen geneigten Lesern nicht, warum mir gerade dies Gedicht durchs Hirn spukt. Denn ganz genau weiß ich es selber nicht, und mit unwissenschaftlicher Gefühlsduselei und Ahndung will ich meinem hochgebildeten Publikum nicht kommen.

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Eduard Mörike
Gesang Weyla’s

Du bist Orplid, mein Land!
Das ferne leuchtet;
Vom Meere dampfet dein besonnter Strand
Den Nebel, so der Götter Wange feuchtet.

Uralte Wasser steigen
Verjüngt um deine Hüften, Kind!
Vor deiner Gottheit beugen
Sich Könige, die deine Wärter sind.

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