Die Rezi-Tante reichte mir ein Stöckchen, das ich dankend annehme. Ich sollte meine Kamera aus dem Fenster halten und losknipsen.
Bei dem Fenster, vor dem ich sitze, gestaltet sich das schwierig. Um es zu öffnen, müßte ich den Schreibtisch abrücken, und dazu müßte ich ihn abräumen. Also gibt es hier kein Photo – dafür zwei vom Balkon:
Nach Osten das Gärtchen der Nachbarin unter mir,

nach Süden ein weiterer Nachbargarten.

Aus dem Schlafzimmerfenster habe ich den Blick auf die Hälfte des winzigen Hofgärtchens, die romantisch überwucherten Mülltonnen und ein Stück Hof.

Aus dem efeugerahmten Badezimmerfenster sehe ich den prächtigen Efeu des rechten Seitenflügels.

Aus der Küche sehe ich den ökologischen Fuhrpark des Hauses.

Überall sehe ich viel Grün im Grau des Novembertages.
Ich reiche das Stöckchen nicht weiter, wer mag, kann es aufheben.





5 Antworten bis hierher ↓
Bettina // Mittwoch, 4. November 2009 um 3.35
schön, das Weinlaub macht das so besonders…
Schade, Weinlaub gibt es hier in der Gegend gar nicht …
Claudia // Mittwoch, 4. November 2009 um 5.01
Parthenocissus gedeiht fast überall – einfach heimlich anpflanzen! Bis es jemand merkt, ist er groß und schön.
Frau Sterntau // Mittwoch, 4. November 2009 um 6.33
Der Efeu am Seitenflügel hat es mir angetan.
Das sieht ganz wunderbar aus
Barbara // Mittwoch, 4. November 2009 um 8.24
Sieht aus, als wohntest du wirklich schön – zumindest, was die Aussicht angeht
Claudia // Mittwoch, 4. November 2009 um 8.41
Nicht nur die Aussicht. Ich wohne wirklich sehr schön und freue mich täglich darüber.