Die Eichen hören einfach nicht auf, Laub abzuwerfen. Ich weiß, sie meinen es nicht böse und können nicht anders – aber langsam weiß ich nicht mehr, wohin damit!

Vom Walnußbaum kommt dafür nicht mehr viel herunter.

Versöhnt werde ich durch das wundervoll gefärbte Laub der Zaubernuß

und das der Mahonie, das jedes Jahr andere Farbspiele macht – diesmal gesprenkelt.

Reizende blaue Früchtchen stehen in einem Beet.

Die Fruchthüllen der Physalis sind zum Teil bereits nicht mehr orangefarben, sondern falbe filigrane Gebilde.

Die weiße Rose welkt edel vor sich hin (allerdings hat sie noch eine Knospe). Gegen den Himmel angeschaut, wirkt sie besonders schön.

Die roten Rosen nehmen den Spätherbst noch nicht zur Kenntnis.


Trotz der anstrengenden Arbeit – und obwohl ich langsam wirklich kein Laub mehr harken mag – liebe ich diesen Garten und bin dankbar, daß ich ihn bearbeiten darf.




