Eingekocht

Ich weiß nicht mehr, wann ich genug Gelierzucker für drei Kilo Obst gekauft habe – es ist jedenfalls schon sehr, sehr lange her. Heute habe ich mich endlich aufgerafft und aus frischem Rhabarber, tiefgefrorenen Himbeeren, frischem Ingwer und etwas Zimt – und dem ganzen Gelierzucker – eine sehr appetitliche Marmelade gekocht.

About these ads

Über Claudia Sperlich

Vorleserin, Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

21 Antworten zu Eingekocht

  1. Aurélie Sterntau schreibt:

    Oh. Ich komme, ich eile….

    Sieht ja leeeeecker aus!

  2. eumloquatur schreibt:

    Bin dabei! Ich würde auch das frische Brot beisteuern!

  3. Claudia Sperlich schreibt:

    Ich würd euch sehr sehr gerne hier bewirten! Ist ja genug da.

  4. Alipius schreibt:

    Yum! Klingt hervorragend!

  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Ja, sollte ich öfter machen.

  6. theomix schreibt:

    Kann sich sehen lassen. Wie lange hält das dann?

  7. Claudia Sperlich schreibt:

    Wenn ich beim Einwecken alles richtig gemacht habe, ziemlich beliebig lange. Der Trick ist, ein Vakuum zu erzeugen. Dazu das Eingekochte kochend heiß in die Gläser füllen, fest zuschrauben (oder mit Weckglas) und dann die Gläser auf den Kopf stellen (nicht auf den eigenen). Dabei entweicht dann die restliche Luft im Glas, und um ganz sicher zu gehen, kann man die Gläser noch richtig herum im Wasserbad fünf Minuten kochen. Wenn die Deckel einziehen und beim Draufdrücken nicht mehr knacken, ist es richtig. Dann hat man Konserven.
    Wenn man nicht sicher ist, sollte man das Ganze in den Kühlschrank stellen; wegen des Zuckers hält es da jedenfalls mehrere Wochen.

  8. Violine schreibt:

    Leckere Zusammenstellung. Das schmeckt bestimmt sehr gut!

  9. Claudia Sperlich schreibt:

    Tut es. Ich habe gerade ein ganz unglaublich leckeres Marmeladenbrot verputzt. Sehr fruchtig schmeckt das, nicht zu süß.

  10. apfelesserin schreibt:

    Das sieht ja sehr lecker aus! Für mich auch ein Glas davon bitte! :-)

  11. Claudia Sperlich schreibt:

    Ich seh schon kommen: Irgendwann gibt es hier ein Bloggertreffen, nur weil ich kochen kann! ;-)

  12. Frau Momo schreibt:

    Das hört sich interessant an. Ich gestehe, das ich zum Einkochen schlicht zu faul bin….

  13. Claudia Sperlich schreibt:

    Meistens bin ich auch zu faul dazu. Aber manchmal packt es mich.

  14. Frau Momo schreibt:

    Dieses Jahr habe ich ja eine gute Ausrede…. der Umzug. Da müssen vorher eh alle Vorräte aufgegessen werden, vor allem der Tiefkühler muß leer werden.

  15. Claudia Sperlich schreibt:

    Vielleicht kannst Du die neue Küche ja dann mit einer Einkoch-Aktion einweihen. (Man hat ja sonst nichts zu tun, wenn man gerade frisch umgezogen ist.)

  16. freudefinder schreibt:

    und wie das duftet – das ganze Haus ist erfüllt – warm und heimelig – saumselig

  17. stefanolix schreibt:

    Ich koche seit Herbst 2011 auch sehr gern (ab und zu) Marmelade. Zuerst Quitten, dann Grapefruit-Limette und später bittere Orangen. Mit Rhabarber habe ich auch schon experimentiert: Rhabarber-Limetten-Gelee. Ich finde: Es ist eine sehr beruhigende und sehr befriedigende Tätigkeit. Der Frühstückstisch wird ungemein bereichert. Und man kann mit Gleichgesinnten tauschen ;-)

    Die drei Gläser im Hintergrund (rechts) sehen aus, als seien sie von »quattro stagioni«. Für solche Gläser kann man die Deckel nachkaufen. Leider sieht man gerade diese Gläser nach dem Tauschen oft nicht wieder …

  18. Claudia Sperlich schreibt:

    @freudefinder: Ja, der Duft ist schon unbezahlbar!
    @stefanolix: Stimmt, ich muß Deckel kaufen. Diese haben nun schon mehrere Einkochaktionen hinter sich.
    Orangenmarmelade möchte ich auch mal machen. Was für Orangen nehme ich da am besten?

  19. stefanolix schreibt:

    Die speziellen Bitter-Orangen (Pomeranzen) gibt es bei uns leider nur für ganz kurze Zeit. Die Ernte ist im Januar und Februar, etwas später sind sie dann in den Läden. Siehe auch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bitterorange

    Manche Orangerien in Deutschland ernten die Früchte im März/April, aber die bieten dann meist eigene Produkte zu horrenden Preisen an ;-)

    Man kann auch Marmelade aus Blutorangen herstellen, aber sie ist dann eben relativ süß. Somit müsste man experimentieren, ob man nicht etwas Zitronensaft hinzugibt oder ob man das Gelieren mit Apfelpektin unterstützen könnte (dann braucht man weniger Zucker).

    Als es keine Bitter-Orangen mehr gab, bin ich jedenfalls auf Grapefruit-Limette umgestiegen. Diese Kombination war auch bei Verwandten und Freunden ein Erfolg.

    Man kann die Erfahrungen eben nicht wirklich verallgemeinern. Der Pektin- und Zuckergehalt des Obstes ist ja nicht konstant (je nach Reife und Sorte). Selbst bei den einzelnen Apfelsorten gibt es Unterschiede. Ich habe schon überlegt, ob ich aus pektinreichen Äpfeln selbst Apfelsüße herstelle, aber die muss man auch in dem Augenblick zur Hand haben, wenn die eigentlichen Früchte verfügbar sind ;-)

  20. Claudia Sperlich schreibt:

    Danke für Aufklärung! Grapefruit-Marmelade klingt lecker.

  21. Hase schreibt:

    oh wie lecker ………
    das sieht gut aus und hört sich gut an

Ich freue mich über Kommentare. Erstkommentierer müssen sich ein wenig gedulden. Spammern gleich welcher Couleur gebe ich keine Chance.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s