Mein Leben als Rezitatorin

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Ein Haus in Kreuzberg

Samstag, 14. November 2009 · 4 Kommentare

Die Oranienstraße 25 ist ein besonders schönes gründerzeitliches Gebäude. Im Vorderhaus befindet sich das Museum der Dinge, ein ebenso lehrreicher wie spaßiger (und teilweise auch gruseliger) Ort mit Objekten vom späten 19. Jh. bis heute. Bettina Buske hatte mich auf die bis zum Ende dieses Monats laufende Ausstellung Böse Dinge aufmerksam gemacht – ein amüsant-schauriges Lehrstück darüber, daß ein Mangel an Geschmack oft, wenn nicht immer, zugleich ein Mangel an Moral ist (was man an Bierhumpen in Mamillenform, Broschen aus in Gold gefaßten Milchzähnen, lächerlichen Darstellungen von Schwarzen usw. unschwer erkennen kann).
Den Bestand des Museums bilden Gegenstände aller Art – schlichte und aufwendige, billige und edle, Gebrauchsgegenstände und Luxusgüter. Darunter ist hervorragendes Design ebenso wie Kitsch aller Art – ein Blick auf über hundert Jahre Geschichte des Geschmacks.

Mich faszinierte außerdem das alte Gewerbegebäude. Hier eine kleine Bildergalerie:
Oranienstraße 25-3Oranienstraße 25-9Oranienstraße 25-10Oranienstraße 25-11Oranienstraße 25-17Oranienstraße 25-18Oranienstraße 25-15Oranienstraße 25-8
Oranienstraße 25-1Oranienstraße 25-2Oranienstraße 25-19Oranienstraße 25-14Oranienstraße 25-4Oranienstraße 25-12Oranienstraße 25-13Oranienstraße 25-5Oranienstraße 25-6Oranienstraße 25-7

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Aus den Fenstern geblickt

Mittwoch, 4. November 2009 · 5 Kommentare

Die Rezi-Tante reichte mir ein Stöckchen, das ich dankend annehme. Ich sollte meine Kamera aus dem Fenster halten und losknipsen.
Bei dem Fenster, vor dem ich sitze, gestaltet sich das schwierig. Um es zu öffnen, müßte ich den Schreibtisch abrücken, und dazu müßte ich ihn abräumen. Also gibt es hier kein Photo – dafür zwei vom Balkon:

Nach Osten das Gärtchen der Nachbarin unter mir,
Blick vom Balkon 1

nach Süden ein weiterer Nachbargarten.
Blick vom Balkon 2

Aus dem Schlafzimmerfenster habe ich den Blick auf die Hälfte des winzigen Hofgärtchens, die romantisch überwucherten Mülltonnen und ein Stück Hof.
Blick auf den Hof 1

Aus dem efeugerahmten Badezimmerfenster sehe ich den prächtigen Efeu des rechten Seitenflügels.
Blick auf den Hof 3

Aus der Küche sehe ich den ökologischen Fuhrpark des Hauses.
Blick auf den Hof 2

Überall sehe ich viel Grün im Grau des Novembertages.

Ich reiche das Stöckchen nicht weiter, wer mag, kann es aufheben.

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Fünfzehn Jahre Stille am Brandenburger Tor

Mittwoch, 28. Oktober 2009 · 10 Kommentare

Eine Einladung zu einer Feier des Förderkreises Raum der Stille in Berlin e.V. nahm ich erstaunt und erfreut zur Kenntnis, bin ich dort doch nicht Mitglied, sondern durfte nur letztes Jahr einen Freund vertreten (der leider auch gestern nicht dabei war). Man war offenbar der freundlichen Meinung gewesen, für meinen damaligen Artikel habe ich eine Einladung verdient – und ich wurde auch gleich um den nächsten gebeten.

Zum fünfzehnten Jubiläum des Raumes der Stille sprach Prof.Dr. Laurenz Demps über Altes und Neues vom Brandenburger Tor. Ich versuche, das Gelernte so gut als möglich wiederzugeben.

Die früheste Abbildung des Brandenburger Tores stammt von Daniel Chodowiecki (1764) und zeigt einen noch bescheidenen Bau mit zwei Pylonen, die eher nichtssagende Figuren tragen.
Angeblich soll Friedrich Wilhelm II bei Ausritten in den Tiergarten geäußert haben, das alte Tor sei dem Ort und seiner Feierlichkeit nicht angemessen. Trotz dieser Legende entstand die Idee zum Bau des Tores wohl schon zur Zeit seines Vorgängers, Friedrich II.

Man hätte das repräsentative Tor auch an anderer Stelle errichten können. Aber nur der Pariser Platz ist so schön rechteckig (beinahe quadratisch) – das kam dem Selbstverständnis des preußischen Staates entgegen. Der Staatsgedanke wird auch durch das streng rechtwinklig abschließende Tor ausgedrückt. Frühere Tore haben die Rundbogen römischer Tradition, Triumphbögen, die auch der Sakralbau der Gotik übernahm. Später wurde der Übergang vom profanen in den sakralen Raum gern mit Pylonen markiert – so beim Oranienburger Tor und beim Hamburger Tor.
Die Idee, Römisches zum Vorbild zu nehmen, erschöpfte sich; man strebte nach dem griechischen Ideal – fort mit den Rundbögen, her mit den eckigen Architekturformen.

Carl Gotthard Langhans schuf das Tor in der schlichten Schönheit, die seinem Stil eigen ist – und mit einer bemerkenswerten Aussage, nämlich als Zeichen des Friedens. Die obersten Reliefs im Tor (die man als Fußgänger nur mit einem sehr guten Fernglas erkennen kann) sind ebenso fein ausgearbeitet wie die ohne weiteres sichtbaren Teile und stellen die Überwindung des Krieges dar.
Mars, der Kriegsgott, steckt sein Schwert in die Scheide (ein Anatomieprofessor unserer Zeit wies nach, daß die Bewegung eindeutig ist und keinesfalls als Zücken des Schwertes interpretiert werden darf). Minerva, Göttin des Handels und der Wissenschaften, ist sein überlegenes Gegenüber. Einigkeit und Überfluß werden allegorisch dargestellt, ebenso die Künste (wobei der Tonkunst die Tapferkeit beigesellt ist, jeder Musiker wird es nachvollziehen können). Neid und Zwietracht werden vom keulenschwingenden Herakles vertrieben, die gastfreundlichen Lapithen bekämpfen die ungesitteten Kentauren.

Die Lenkerin der von Schadow geschaffenen Quadriga ist nicht, wie immer wieder behauptet wird, Nike, die Siegesgöttin – sondern Eirene, die Friedensgöttin: Der Friede zieht in die Stadt, und mit ihm Kultur und Wohlstand. (Zwar wird Nike immer, Eirene aber nur gelegentlich geflügelt dargestellt. Aber die oben beschriebenen Friedensattribute sind eindeutig genug.)

Der Tiergarten lag vor der Stadt. Das in wilhelminischer Zeit weißgestrichene Tor bot den Ausflüglern den Blick auf den grünen Garten – neben Schwarz/Weiß waren auch Grün/Weiß und Grün/Gold symbolträchtige Farben Preußens. Man zog nach dem Kirchgang hinaus vor die Stadt, um dann gestärkt und friedvoll in die Stadt wieder einzuziehen. (Tatsächlich gab es genaue kaiserliche Verlautbarungen über Kirch- und Spaziergang; beides war von höchster Stelle ausdrücklich gewünscht.)
Eine bis heute gültige Verordnung wurde am Brandenburger Tor eingeführt: der Rechtsverkehr! In einem Erlaß des Kaisers wird hier zum ersten Mal geregelt, daß entgegenkommende Kutschen nach rechts auszuweichen haben – und ganze 12 Pfennig kostete ein Verstoß (nach meiner Recherche ungefähr eine Wochenration Bier).

Im Nordflügel des Tores, dort, wo heute der Raum der Stille ist, war in wilhelminischer Zeit Militär untergebracht – durchaus unangebracht! Aber das Tor wurde immer wieder mit neuer (und immer der Langhansschen Idee völlig entgegenstehender) Symbolik belegt.

Als Napoleon Preußen geschlagen hatte, wurden ihm die Schlüssel vom Bürgermeister auf der Rückseite des Tores übergeben. Napoleon raubte 1806 die Quadriga; Friedrich Wilhelm III brachte sie acht Jahre später zurück – und nun erst, nach dem als Befreiungsschlag erlebten Sieg über Frankreich, wurde die Eirene zur Nike umgewidmet. Das 19. Jahrhundert stellte im (noch nicht nationalistischen) Befreiungstaumel eine Menge kurioser Devotionalien her – wieder war die Quadriga Symbol für etwas, was sie nicht bedeutete, noch dazu auf Mokkatäßchen und Schmucktellern! Im November 1813 wurden dem Kranz der Eirene/Nike ein Eisernes Kreuz und ein Adler beigefügt.

Als 1860 der Abriß der Zollmauer beschlossen wurde, da Berlin weit über sie hinausgewachsen war, wurde das Tor als Stadttor sinnlos; sein Abbruch war bereits geplant. Aber nach dem Sieg über Dänemark machte es sich unübertrefflich gut für den Einzug der Truppen (und wie schon einmal, wurde der Schlüssel durch den Bürgermeister übergeben).
Nichtsdestoweniger wurde einige Jahre später polizeilich der Abriß verordnet – aber ehe es dazu kam, siegte Preußen über Österreich, man brauchte schon wieder ein prachtvolles Einzugstor und hatte nichts Besseres. Unter den Linden wurde zur Via Triumphalis, das Tor wurde überreich geschmückt.

Nun wurde das Tor von der Zollmauer freigestellt, blieb stehen und war nur mehr nationales Jubelsymbol. (Zum Jammersymbol wurde es beim Tod des Kaisers: Obenauf standen vier Feuerschalen, und schwarz ausgeschlagene Tor trug ein Spruchband mit den Worten VALE SENEX IMPERATOR (Lebe wohl, alter Kaiser).

Zum Jubelzug mußte es nach der Schlacht von Sedan wieder dienen. Immer wieder wurde es in der späten Kaiserzeit fürchterlich überschmückt und sollte sogar durch einen unsäglichen wilhelminischen Überbau zum Triumphbogen werden. Hierzu hätte man allerdings Max Liebermanns Wohnhaus und Atelier direkt neben dem Tor abreißen müssen. Der Künstler prozessierte, und eine Bausünde blieb uns erspart.

Im September 1914 zog man mit erbeuteten Kanonen durch das Friedenstor ein – das schmucklos blieb, vielleicht nur, weil die Zeit nicht gelangt hatte.
Im Januar 1919 wurde das Tor von Regierungstruppen besetzt; zu Füßen der Quadriga war ein Maschinengewehr aufgebaut.
Der unselige Fackelzug 1934 führte auch wieder durch das Tor – ebenso der Einmarsch nach dem Sieg über Frankreich.

Ein russisches Plakat kurz vor Kriegsende zeigt einen strahlenden Rotarmisten, die Worte Vorwärts nach Berlin zum Sieg! und im Hintergrund – nicht etwa den Reichstag, sondern wieder einmal das Brandenburger Tor.
Der Beschuß des Brandenburger Tores war strategisch völlig sinnlos – aber als Zerstörung eines Symbols von hoher Bedeutung.

Die DDR hatte verschiedene Vorschläge zum Ersatz der Quadriga – bis hin zu Picassos Friedenstaube. Es wäre also ein ursprüngliches Friedenssymbol durch ein Friedenssymbol ersetzt worden, nur vermutlich mit weniger Anmut als das Original aufweist – zum Glück geschah dies nicht.
Einige Tage lang trug das Tor ein riesiges Transparent: BERLIN DIE HAUPTSTADT DEUTSCHLANDS SAGT AM 15. UND 16. MAI JA ZUM FRIEDEN UND ZUR EINHEIT.

Am 17. Juni 1953 besetzten Demonstranten das Tor und hißten statt der roten eine schwarz-rot-goldene Fahne.

Das Brandenburger Tor ist immer wieder gegen den ursprünglichen Sinn mit falscher Symbolik belegt worden; selbst die letzte geschilderte Aktion will mir, so viel Sympathie ich den Demonstranten des 17. Juni entgegenbringe, nicht vollständig einleuchten, einfach weil schon wieder dies Tor herhalten mußte.

Der Raum der Stille ist gerade deshalb genau an diesem Ort so gut untergebracht: Ein Ort des Friedens an einem Tor des Friedens.

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Untergrund, Park und Stuck

Montag, 5. Oktober 2009 · 6 Kommentare

Heute führte mein Weg mich zunächst an diesen einzigartigen U-Bahnhof – ich glaube nicht, daß es einen anderen gibt, von dem aus man in einen Park blickt.
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 1
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 2
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 3
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 4

Rechts zwei bronzene Enten sowie ein der Hirschbrunnen in der Ferne.
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 5

Noch mehr Enten und ein Reiher (alles echt) sind auf diesem Bild zu erkennen!
U-Bahnhof Rathaus Schöneberg 6

Das Rathaus Schöneberg, in dem mein nagelneuer Ausweis (mit verboten grimmigem Bild) bereitlag, ist mit viel Stuck geschmückt, darunter diese Eulen- und Menschenhüterin. Eine Buchrolle will sie den kleinen Menschen gerade herunterreichen. Zu ihren Füßen liegt ein flammendes Füllhorn des Wissens, und die außen stehenden Menschen sind Fackelträger, andere tragen Kränze in der Hand.
Eulenhüterin

Wahrhaft hemmungslos ist die Stuckatur an einem Wohnhaus in Berlin-Steglitz.
Hemmungslose Stuckatur 3
Hemmungslose Stuckatur 2
Hemmungslose Stuckatur 1

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Schöneberger Hirsche

Donnerstag, 10. September 2009 · 3 Kommentare

Den Rudolph-Wilde-Park überragt und beschützt ein goldener Hirsch. Schöpfer des Hirschbrunnens ist der Tierbildhauer August Gaul.
Goldener Hirsch 1
Goldener Hirsch 2
Goldener Hirsch 3

Nicht weit vom Park fand ich diese charmant-heruntergekommene Fassade, die unter anderem auch einen Hirsch mit seiner Hinde und mehrere Gäule zeigt.
Schöneberger Tierfassade
Fassadentiere 1
Fassadentiere 2
Fassadentiere 3

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ῥοδοδάκτυλος Ἠώς

Mittwoch, 9. September 2009 · 2 Kommentare

Die rosenfingrige Morgenröte begegnet mir auf dem Weg zur Frühschicht, beim Warten auf die S-Bahn.
Sie färbt eine höchst unromantische Gegend,
Eos vom Bahnhof Bundesplatz

aber hell wird es auch um die umliegenden wahrlich schönen Häuser
im Südosten,
Morgendliche Häuser 4

im Süden
Morgendliche Häuser 3

und im Westen.
Morgendliche Häuser 1

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Häuserschmuck

Sonntag, 6. September 2009 · Kommentar schreiben

In der Landauer Straße, nicht weit vom hier schon vorgestellten Rüdesheimer Platz, ist es üblich, die Prachtportale mit – meist eiförmig beschnittenen – Eiben zu flankieren.
Portal 1 - Landauer StraßePortal 2 - Landauer StraßePortal 3 - Landauer StraßePortal 4 - Landauer StraßePortal 5 - Landauer StraßePortal 6 - Landauer Straße

Am Rüdesheimer Platz, Ecke Ahrweiler Straße, hat ein Weinfreund ein Haus gebaut (passenderweise ist heute im Erdgeschoß ein Weingeschäft).
Ahrweiler Straße Ecke Rüdesheimer Platz

Auf der Ahrweiler Seite sieht man ein Fries mit Männer- und Frauenköpfen zwischen Weintrauben.
Stuck - Männer, Frauen und Wein

Auf der Rüdesheimer Seite beginnt es mit Mythologischem: Bacchus tanzt mit Mänaden.
Stuck - Bacchus und Mänaden
Stuck - Trauben und Taube

Das Gegenstück dazu ist die Bedeutung des Weines im Christentum – hier dargestellt durch einen Mönchspriester, der mittelalterlichen Kriegern den Kommunionskelch reicht.
Stuck - Communio der Kriegsmannen
Stuck - Tür mit Weintrauben

Die romantische Begeisterung für das Mittelalter hat auch rechts von der Tür noch kein Ende – bei diesem Gelage sieht man zu den Seiten des Fasses links den Kellermeister (mit Schlüsselbund), einen bereits recht lustigen Herren, rechts einen prächtig Gekleideten, der sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, den Hofnarren, der gerade seinen Becher über dem Sitzenden ausleert, und einen Lautenisten.
Stuck - Mittelalterliches Gelage

Endlich folgt die Zeit des Stukkateurs, das 19. Jahrhundert, mit einem Tanzfest, auf dem ein junges Paar sich, halb noch tanzend, zuprostet.
Stuck - Galanterie beim Fest
Stuck - Gelage und Tanz

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Gang hinter den Keimkästen

Donnerstag, 3. September 2009 · 3 Kommentare

Eine zugewucherte Stahltür in einer denkmalgeschützten früheren Brauerei bietet diesen poetischen Anblick.
Gang hinter den Keimkästen

Der Gang hinter den Keimkästen klingt nach dem Titel eine schönen, spannenden Geschichte – vielleicht entsteht sie noch.

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Dorfkirche Schöneberg

Freitag, 21. August 2009 · 4 Kommentare

Auf Strabos Wunsch (mit Bitte um Entschuldigung, daß es so lange gedauert hat) hier mein Beitrag zu der auf dem schönen Berge stehenden Kirche.

Dorfkirche Schöneberg - vom Friedhof aus gesehen 2
Dorfkirche Schöneberg - vom Friedhof aus gesehen
Dorfkirche Schöneberg - Friedhof
Dorfkirche Schöneberg - Seitentür
Dorfkirche Schöneberg - Epitaph
Dorfkirche Schöneberg - Innenansicht

Das Altarbild – Jesus im Kreis seiner Jünger nimmt Abschied von seiner Mutter und ihren Freundinnen; unten zwei Stifterfiguren – stammt aus der Werkstatt des Lucas Cranach und wurde von einer anderen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.
Dorfkirche Schöneberg - Altarbild aus Cranachs Werkstatt

Flankiert wird das Altarbild von den Heiligen Dymphna (vermute ich jedenfalls wegen der Attribute) und Barbara.
Dorfkirche Schöneberg - Heilige Dymphna
Dorfkirche Schöneberg - Heilige Barbara

Vier Gedenktafeln an der Kirche erinnern an Mitglieder einer Familie mit dem urberlinischen Namen Bolle.
Dorfkirche Schöneberg - Gedenktafeln Familie Bolle

Der Kirchhof ist hinreißend schön und eine Ruheoase mitten im Verkehrslärm.
Dorfkirche Schöneberg - Kirchhof

Die Säule neben dieser Trauerfigur trägt als Inschrift einen Gedichtanfang von Ernst von Feuchtersleben und die Worte Auf Wiedersehen.

Dorfkirche Schöneberg - Trauerfigur
Dorfkirche Schöneberg - Trauerfigur - Detail 1
Dorfkirche Schöneberg - Trauerfigur - Detail 2
Dorfkirche Schöneberg - Trauerfigur - Detail 3
Dorfkirche Schöneberg - Trauerfigur - Detail 4

Dorfkirche Schöneberg - Grabstätte Troitzsch

Den Plexiglas-Überbau über diesem Engel mag ich zwar nicht leiden, aber auf diskretere Weise ist der schöne Himmelsbote wohl nicht vor Wind und Wetter zu schützen.
Dorfkirche Schöneberg - Friedhofsengel

Die Grabstätte Munk schmücken Mohnkapseln und ein Palmzweig – Schlaf und Frieden – sowie eine geflügelte Sanduhr für die eilende Zeit.
Dorfkirche Schöneberg - Grabstätte Munk
Dorfkirche Schöneberg - Grabstätte Munk - Detail 1
Dorfkirche Schöneberg - Grabstätte Munk - Detail 2

Die Liebe höret nimmer auf. Das war auch der Familie Mette bekannt.
Dorfkirche Schöneberg - Familiengrab Mette

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Dienstag, 11. August 2009 · 6 Kommentare

Von wo wurde dies Wandbild aufgenommen?
Wandbild

Wer die Lösung kundtut, darf das Thema meines nächsten Beitrags bestimmen.

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