Mit den Tags ‘Computer’ versehene Einträge
Der Übersichtlichkeit halber habe ich meine Seiten etwas geordnet.
Mein Argonauten-Hörbuch ist nicht in der Versenkung verschwunden, sondern unter Veröffentlichungen zu finden – wie noch einiges andere, was dunkle, gruselige, heimelige, adventliche, vor- und nachweihnachtliche Tage schöner macht.
Meinem erklärten Liebling, dem Archipoeta, bin ich nicht untreu geworden, sondern habe ihn unter Eigene Werke – Übersetzungen einquartiert.
Eine neue Seite ist dazugekommen: Ergänzend zur Hausseite sind die Termine für meine öffentlichen Rezitationen unter der Überschrift Lesungen zu finden.
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Da es nun zunächst (bis mir mal wieder ein fettes Honorar geboten wird) keine öffentlichen Lesungen geben wird, mußte ich meine Hausseite überarbeiten. Bei der Gelegenheit habe ich noch einiges verbessert, Schrift vergrößert, Linkfehler ausgemerzt. Gelegentlich wird sie ja auch angeschaut!
Ich hoffe ja immer noch, daß irgendwann einmal annähernd ausreichend Aufträge ins Haus flattern. Aber das sollte geschehen, bevor ich eine brüchige Greisenstimme habe.
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Sonntag, 25. Januar 2009 · 1 Kommentar
… aber noch nicht heute. Oder wenigstens heute nur ein bißchen. Ich schreibe dies im Internetcafé, denn mein Computer spinnt. Einen neuen wird es Anfang Februar geben.
Zur Zeit arbeite ich an einem kleinen Programm über den Archipoeta, das voraussichtlich am 23. Februar im Offenen Kanal Berlin gesendet wird. Eine ausführlichere Fassung wird es im Herbst in meiner Lieblingsbuchhandlung geben.
Es ist also wieder einmal viel zu tun, und kein Rainald von Dassel ist in Sicht, der mich für meine Arbeit mit Geschenken überhäuft, aber gute Freunde, die mir helfen mit Rat und Tat und Sympathie.
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Freitag, 23. Januar 2009 · 2 Kommentare
Im kühlen Morgenlicht wirkt das winterliche Bahngelände unwirklich.

Im Garten blüht die Zaubernuß unter dem wundervoll blauen Himmel.

Beinahe nebensächlich bei so viel Schönheit, daß die Photos von gestern sind! Mein Computer spinnt, und bis ich einen neuen bekomme (bald), muß ich damit leben, daß ich nicht immer daran arbeiten kann. Aber Himmel, es gibt größere Probleme als dies.
Joachim Ringelnatz
Morgenwonne
Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.
Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „Euer Gnaden“.
Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
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Samstag, 10. Januar 2009 · 2 Kommentare
Vor einigen Jahren gründete ich das Forum Erlesenes! zum Austausch über Literaturen des 19. und frühen 20. Jhs. Leider ist auf dem besagten Forum sehr wenig los.
Es war von Anfang nicht als Riese unter den Foren gedacht und darf auch weiterhin gerne beschaulich bleiben. Aber ganz alleine schaffe ich es nicht, so viele Artikel zu schreiben, daß immer etwas Neues zu lesen ist!
Ich freue mich über Anregungen, Besuch, Kommentare und Mitarbeit – vielleicht läßt sich ja jemand hinreißen, selbst etwas zu schreiben über einen Autor jener Zeit.
Der neueste Artikel stellt einen zu Unrecht ziemlich in Vergessenheit geratenen Dichter vor. Kommt und schaut!
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Donnerstag, 18. Dezember 2008 · 4 Kommentare
… ist mir gerade nicht sonderlich wohlgesonnen und hält mir mit anklagendem Blick ein philosophisches Werk unter die Nase, das ich zur Zeit einfach nicht zu begreifen imstande bin.

Dafür habe ich etwas über Bildbearbeitung gelernt.
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Mittwoch, 3. Dezember 2008 · 4 Kommentare
Jeden Morgen sieht es so aus, als seien meinem Mac über Nacht Ohren gewachsen.

Aber es ist nur Lena, die gerade interessiert in den leise rieselnden Schnee guckt -

bis sie sich irritiert umdreht: Was, ich werde photographiert?

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Montag, 10. November 2008 · 2 Kommentare
Das Internetcafé MacBeam in der Kanzowstraße in Prenzlauer Berg bietet in der Adventszeit einen besonderen Service: an den vier Samstagen vor Weihnachten (29. November, 6., 13. und 20. Dezember) lese ich dort den Kindern Märchen vor, während ihre Eltern in aller Ruhe ihre Weihnachtsmails schreiben, Geschenke bestellen und was sonst kurz vorm Fest am Computer und im Netz zu erledigen ist. Ich bin sehr gespannt und freue mich, mal wieder für Kinder zu arbeiten. Bei all meiner Liebe zur „erwachsenen“ Literatur lese ich sehr gerne für die Kleineren.

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Samstag, 8. November 2008 · 7 Kommentare
Ich kann gerade vor Lampenfieber nicht schlafen und stelle schon heute die Anleitung für den von mir entworfenen ultimativen Adventskalender ins Netz.
Du brauchst mehrere Bogen schönes Papier (z.B. Elefantenhaut), einen gleich großen oder etwas größeren Bogen farbigen Zeichenkarton, ein Stück Geschenkband o.ä., Klebstoff.
Teile den Bogen für das Deckblatt folgendermaßen ein: Innerhalb eines Randes zeichne ein Rechteck und unterteile dies in vier mal sieben Rechtecke, zwischen denen du schmale Streifen frei läßt. (Für ein DIN-A-4-Blatt eignet sich eine Größe von 3,5 x 4 cm pro Rechteck mit Zwischenräumen von 0,5 cm vertikal und 1 cm horizontal.)

Nun schneide mit einem Cutter die linken, oberen und unteren Linien der Rechtecke ein (von der Vorzeichnung aus gesehen; wenn du das ganze umdrehst, wird links zu rechts). Dabei die Zwischenstreifen unbedingt ganz lassen! Ritze die rechte Seite jedes Türchens vorsichtig (sie lassen sich dann besser knicken), dann knicke den Ausschnitt nach hinten.

Schneide schmale Papierstreifen zurecht und klebe sie von hinten auf die einzelnen Türchen, so daß sie als Riegel überstehen.


Querstreifen und Ränder des Deckblattes versieh auf der Rückseite mit Leim und klebe es auf den Zeichenkarton.

Auf die Türchen schreibe die Zahlen 1-24 oder die genauen Daten, beginnend mit Montag, 1. Dezember (oder, wenn du magst, mit Sonntag, 30. November – 1. Advent). Außerdem kannst du auf jedes Rechteck ein Bild malen oder kleben.
Du kannst den Kalender auch im Computer gestalten, am besten in der Tabellenkalkulation. Wenn du Symbole als Bilder benutzen willst, kannst du sie im Zeichenprogramm erstellen und dann auf die Türchen kopieren.
Und wenn du mit der Feder schreibst, paß besser auf als ich und wische nicht mit dem Finger über die nasse Tinte (oder behaupte einfach, im Stundenbuch der Maria von Burgund gibt es auch irgendwo einen Patzer).

Teile einen weiteren Bogen längs in Streifen – etwas schmaler als die Türchen. Nun sind vierundzwanzig passende Gedichte, Bibelzitate, Spiele, Rezepte oder was dir sonst einfällt – vielleicht auch kleine Bilder? – aufzuschreiben und zu -malen. Wenn du am Computer arbeitest, geh ins Textprogramm und formatiere sechsspaltig.
Die Textstreifen für die einzelnen Tage kannst du nun, wenn sie zu lang sind, zieharmonikaähnlich zwei- bis dreimal falten. Mit einem Tropfen Leim klebst du jeden Text in das passende Türchen und steckst den Riegel unter dem Zwischenstreifen fest.

Für den Aufhänger schneide ein Stück Geschenkband ab, lege es doppelt zu einer Schlaufe und klebe es an den Zeichenkarton. Andere Möglichkeit: Wenn der Zeichenkarton größer ist und einen überstehenden Rand bildet, mit Hilfe eines Lochers mit Aufhängelöchern versehen; eine Kordel oder ein schönes Band durchziehen.
Ich habe jetzt alle Textstellen für meinen Adventskalender herausgesucht, nur abschreiben und einkleben muß ich sie noch. Dazu ist noch genug Zeit.
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Mittwoch, 15. Oktober 2008 · 4 Kommentare
Der tägliche Kaffee, geradezu unverzichtbar für viele, gibt den meisten in Anbau und Produktion Beschäftigten nicht einmal genug Geld, sich ausreichend zu ernähren – geschweige denn sich zu bilden. Mit der Armut geht die Kinderarbeit einher. Zudem erholt sich der Markt erst seit neuestem von einem jahrelangen Preisverfall, der die Kaffeebauern verarmen ließ.
Fairer Handel, bei dem langfristige Kooperationen zwischen Kaffeebauern und Abnehmern garantiert werden sowie ein über dem Weltmarktpreis liegender Preis – der leider trotzdem schwankt – schafft hie und da Abhilfe. Jedoch haben die ausbeuterisch handelnden Großröstereien immer noch bei weitem das Übergewicht auf dem Markt. Dabei unterscheiden sich die Preise für eine selbstgebraute Tasse Kaffee aus ausbeuterischem oder fairem Handel nur um wenige Cent.
Näheres hier und hier und hier.
Ein Rosenstrauß ist ein schönes Geschenk. Sehr unschön sind die Bedingungen, unter denen die meisten in Deutschland verkauften Schnittrosen gezogen wurden. Die Blumenfrauen werden unregelmäßig und schlecht bezahlt und haben überlange, oft pausenlose Arbeitszeiten. Der hemmungslose Pestizideinsatz führt zu Kopf- und Bauchschmerzen und teilweise zu Sterilität.
Hier schafft das Flower Label Program Abhilfe; es ist durchaus möglich, Blumen auf menschenschonende Weise anzubauen!
Mehr dazu hier und hier und hier.
Schokolade versüßt zwar dem Verbraucher das Leben – nicht unbedingt dem Plantagenarbeiter. Auch bei dieser Plackerei ist Kinderarbeit häufig. Man kann inzwischen mühelos gerecht gehandelte Schokolade erstehen – meist in sehr hoher Qualität.
Mehr dazu hier und hier und hier.
Baumwollhemdchen mit Paillettenstickerei werden seit Jahren gerne getragen. Leider kann man einem in Europa gekauften Kleidungsstück nicht ansehen, wo es hergestellt wurde. Denn die Worte made in Germany (oder wo immer) sagen nichts darüber aus, in welchem Land die Pailletten auf das fertige Hemdchen gestickt wurden – und von wem.
Nicht nur Billigware wird zum Teil von indischen oder pakistanischen Kindersklaven bestickt, die vierzehn Stunden in ungelüfteten Baracken schuften und mißhandelt werden, wenn sie schlappmachen oder versuchen, zu fliehen. Manche armen Familien verkaufen Kinder, um deren Geschwister ernähren zu können – die Käufer, deren Kapital eine Baracke und ein Vertrag mit einem Textilproduzenten ist, zahlen zehn Dollar und behaupten, das Kind werde dann genug verdienen, um der Familie zu helfen. Es geschieht selten, daß die Kinder überhaupt irgendwelches Geld sehen.
Ob es paillettenbestickte Kleidung mit Fair-Trade-Siegel gibt, weiß ich nicht. Man kann auf Paillettenstickerei aber ganz gut verzichten.
Mehr dazu hier und hier und hier.
Beim Kauf von Teppichen kann man heute sicher gehen, keine Kinderarbeit zu finanzieren, wenn man auf dies Siegel achtet. Als ich vor Jahren einen Teppich kaufen wollte, tat ein Händler ohne Rugmark-Siegel die Kinderarbeit in Teppichknüpfereien überlegen lächelnd als urbane Legende ab. Ich verließ das Geschäft ohne Teppich. Meinen Rugmark-Teppich hatte ich wenige Stunden später; ich besitze ihn immer noch.
Mehr dazu hier.
Die bekanntesten Bewegungen zum gerechten Handel sind wohl gepa und Transfair.
Ein Portal für ökologisch sinnvollen und gerechten Handel gibt es hier.
Dieser Artikel ist Teil des Blog Action Day 2008.
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