Mit den Tags ‘Feier’ versehene Einträge
Samstag, 19. September 2009 · 3 Kommentare
Heute beginnt für Juden ein neues Jahr. Gebe der Ewige allen Menschen, gleich welchen Glaubens oder welcher Überzeugung, zwölf gute Monate, in denen Liebe und Einsicht wachsen.
Ps. 122
Ein Wallfahrtslied. Von David.
Ich freue mich an denen, die zu mir sagen: Lasset uns zum Hause des HERRN gehen!
Unsre Füße stehen in deinen Toren, Jerusalem!
Jerusalem, du bist gebaut als eine Stadt, die fest in sich geschlossen ist,
wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme des HERRN (ein Zeugnis für Israel), zu preisen den Namen des HERRN!
Denn dort sind Stühle gesetzt zum Gericht, die Stühle des Hauses David.
Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben!
Friede sei in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!
Um meiner Brüder und Freunde willen sage ich: Friede sei in dir!
Um des Hauses des HERRN, unsres Gottes, willen will ich dein Bestes suchen!
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Bibel, Feier, Liebe, Literatur, Lyrik, Religion
Samstag, 28. Februar 2009 · 2 Kommentare
Dank an alle Freunde, die mich mit guten Wünschen und schönen Dingen bedacht haben.
Ein leckeres Frühstück gab es – das Vorbereiten hat übrigens ebensoviel Freude gemacht wie das genüßliche Vertilgen.

Wundervolle Geschenke bekam ich auch. Nicht im Bild: eine unglaubliche Menge sehr schöner Blumen für den Balkon; Bericht folgt!

Ein schönes Martin-Luther-Florilegium bekam ich von einem leider nicht Anwesenden, hieraus für künftige Feste:
Bei mir sollt ihr sein zu Hause und zu Tische, daß ihr keine Fahr noch Sorge haben sollt.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Dank, Feier, Literatur, Martin Luther
Montag, 2. Februar 2009 · 5 Kommentare
Vierzig Tage nach Weihnachten wird dieses Fest gefeiert – mancherorts noch heute mit viel Brauchtum verbrämt. Die heutige Lesung enthält für mich einen der schönsten Sätze überhaupt; ich hoffe, ihn einst sagen zu können.

Peter Cornelius
Simeon
Das Knäblein nach acht Tagen
Ward gen Jerusalem
Zum Gotteshaus getragen
Vom Stall in Bethlehem.
Da kommt ein Greis geschritten,
Der fromme Simeon,
Er nimmt in Tempels Mitten
Vom Mutterarm den Sohn;
Vom Angesicht des Alten
Ein Strahl der Freude bricht,
Er preiset Gottes Walten
Weissagungsvoll und spricht:
„Nun lässest du in Frieden,
Herr, deinen Diener gehen,
Da du mir noch beschieden,
Den Heiland anzusehn,
Den du der Welt gesendet,
Daß er dem Heidentum
Des Lichtes Helle spendet
Zu deines Volkes Ruhm!“
Mit froh erstaunten Sinnen
Vernimmt’s der Eltern Paar,
Dann tragen sie von hinnen
Das Knäblein wunderbar.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Feier, Hoffnung, Kultur, Literatur, Lyrik, Peter Cornelius, Religion
Freitag, 9. Januar 2009 · 6 Kommentare
Heute wäre er 90 Jahre alt geworden. Die Pückler Gesellschaft e.V. Berlin feiert diesen Geburtstag; ich werde einiges aus der Feder meines Vaters vortragen.
Ein umfangreiches Programm mit Gedichten und Prosa von Martin Sperlich wird zehn Tage später, am 19. Januar Februar um 19.30 Uhr, in meiner liebsten Buchhandlung zu hören sein – für Garten- und Architekturfreunde, für Feinde der Bürokratie, für alle, die an Sprachwitz Vergnügen haben und für Liebhaber von Bildung, Bäumen und Barockschlössern.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Arbeit, Feier, Kultur, Literatur, Lyrik, Martin Sperlich, Rezitation
Dienstag, 6. Januar 2009 · 3 Kommentare
Heute feiert die Kirche Epiphanias, die Erscheinung des Herrn. Ursprünglich bedeutete das Wort das unvermittelt-wohltätige Erscheinen einer Gottheit. Zur Entstehungszeit der Evangelien wurde das in der griechischen und römischen Welt durchaus als Möglichkeit angenommen; in diesem Zusammenhang sei an einen für Paulus und seinen Kollegen Barnabas ziemlich peinlichen Vorfall erinnert. Außerdem wurde das Wort auf den Einzug menschlicher Machthaber übertragen, die eher selten Friedensfürsten waren. Die frühe Kirche übertrug das Wort auf Jesu Kommen in die Welt; dies, sagte sie damit, sei nun der wahre Gott und wirkliche Friedensfürst.
Allen Lesern wünsche ich einen friedvollen und gesegneten Tag.
Wilhelm Wackernagel
Die heiligen drei Könige
Sie zogen auf verschiednen Bahnen
Und wollen doch zum gleichen Ziel;
Es waren hier entrollte Fahnen
Und dort und dort des Windes Spiel,
Und hier und dorten ging beladen
Der Troß mit Gaben für den Herrn:
Sie zogen auf verschiednen Pfaden
Und folgten doch demselben Stern.
Bis endlich auf ein Dach von Halmen
Der Stern sein letztes Licht ergoss,
Bei Hirtenliedern, Engelpsalmen
Sein treulich winkend Auge schloss.
Da war, da war das Ziel gefunden,
Da fanden auch die Pilger sich
Und dienten nun, in eins verbunden,
Dem gleichen Herrn demütiglich.
Und bittre Myrrhen hat der eine,
Der andre Weihrauch ihm gezollt,
Der dritte bracht’ ihm Edelsteine
Und Perlen dar und rotes Gold!
Und jedes Opfer nahm in Gnaden
Und jeden Priester sah er gern:
Sie kamen auf verschiednen Pfaden
Und dienten doch demselben Herrn.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Feier, Kultur, Liebe, Literatur, Lyrik, Religion, Weihnacht, Wilhelm Wackernagel
Donnerstag, 1. Januar 2009 · 6 Kommentare

Allen Lesern wünsche ich ein gutes und gelingendes Jahr 2009!
Achim von Arnim
Neujahr
Altes Jahr, du ruhst in Frieden,
Deine Augen sind geschlossen;
Bist von uns so still geschieden
Hin zu himmlischen Genossen,
Und die neuen Jahre kommen,
Werden auch wie du vergehen,
Bis wir alle aufgenommen
Uns im letzten wiedersehen.
Wenn dies letzte angefangen,
Deutet sich dies Neujahrgrüßen,
Denn erkannt ist dies Verlangen,
Nach dem Wiedersehn und Küssen.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Achim von Arnim, Feier, Literatur, Lyrik
Mittwoch, 31. Dezember 2008 · 8 Kommentare

Beste Wünsche zum Jahreswechsel an alle meine Leser!
Bleibt liebevoll und möglichst gesund, trinkt in Maßen, steckt die Häuser nicht an!
Friedrich Rückert
Licht
Nun ist das Licht im Steigen,
Es geht ins neue Jahr.
Laß deinen Muth nicht neigen,
Es bleibt nicht wie es war.
So schwer zu seyn, ist eigen
Dem Anfang immerdar,
Am Ende wird sichs zeigen,
Wozu das Ganze war.
Nicht zage gleich den Feigen
Und klag’ in der Gefahr!
Schwing auf zum Sonnenreigen
Dich schweigend wie der Aar!
Und wenn du kannst nicht schweigen,
So klage schön und klar!
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Feier, Friedrich Rückert, Litertatur, Lyrik
Donnerstag, 25. Dezember 2008 · 5 Kommentare
Allen meinen Lesern wünsche ich ein friedvolles, schönes, frohmachendes und liebevolles Weihnachtsfest.

Annette von Droste-Hülshoff
Am Weihnachtstag
Still ist die Nacht; in seinem Zelt geborgen,
der Schriftgelehrte späht mit finstren Sorgen,
wann Judas mächtiger Tyrann erscheint;
den Vorhang lüftet er, nachstarrend lange
dem Stern, der gleitet über Äthers Wange,
wie Freudenzähre, die der Himmel weint.
Und fern vom Zelte über einem Stalle,
da ist’s, als ob aufs nied’re Dach er falle;
in tausend Radien sein Licht er gießt.
Ein Meteor, so dachte der Gelehrte,
als langsam er zu seinen Büchern kehrte.
O weißt du, wen das nied’re Dach umschließt?
In einer Krippe ruht ein neugeboren
und schlummernd Kindlein; wie im Traum verloren
die Mutter knieet, schlichter Mann rückt tief erschüttert
das Lager ihnen; seine Rechte zittert
dem Schleier nahe um den Mantel noch.
Und an der Türe steh’n geringe Leute,
mühsel’ge Hirten, doch die ersten heute,
und in den Lüften klingt es süß und lind,
verlor’ne Töne von der Engel Liede:
„Dem Höchsten Ehr’ und allen Menschen Friede,
die eines guten Willens sind.“
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Annette von Droste-Hülshoff, Dank, Engel, Feier, Kultur, Literatur, Lyrik, Religion, Weihnacht
Mittwoch, 24. Dezember 2008 · 7 Kommentare
Liebe Menschen haben mich bedacht; herzlichen Dank ihnen allen!
Ein Hermann-Hesse-Kalender wird mich das Jahr über begleiten mit Aquarellen des Dichters und mit klugen und poetischen Aussagen Hesses über das Glück. In der Flasche ist allerbester Balsamico, auf dem Papier eine von meiner Nichte erdachte Geschichte, und ganz winzig und uralt ist eine römische Münze (ich werde mich in den nächsten Tagen mit der Entzifferung der Aufschriften vergnügen). Zwei Geschenke kann ich nicht abbilden: die Zusage, die Verglasung eines Bildes zu finanzieren, sowie eine Reise gemeinsam mit meiner Mutter. Ich freue mich sehr!



Später geht es zur Mitternachtsmesse, auch darauf freue ich mich. Und wer weiß, vielleicht kann ich mich nachts mit meiner Katze unterhalten – angeblich können Tiere ja in der Christnacht sprechen…
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Dank, Feier, Liebe, Religion, Weihnacht
Mittwoch, 24. Dezember 2008 · 3 Kommentare

Dies Vasenbild stellt zwar nicht wirklich einen Engel dar, sondern Boreas. Aber man hat ja schon mehr als einmal in der Kunst Umdeutungen vorgenommen – also beschließe ich heute, dies ist der Engel, vor dem die Hirten damals sich fürchteten, ehe sie begriffen, daß dazu kein Grund vorlag.
Euch allen wünsche ich einen schönen und furchtlosen Heiligen Abend!
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Engel, Feier, Kultur, Kunst, Religion, Weihnacht