Mit den Tags ‘Natur’ versehene Einträge
Verschneit
Mittwoch, 30. Dezember 2009 · 1 Kommentar
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Mit Tag(s) versehen: Gelächter, Natur
Zum vierten Advent
Sonntag, 20. Dezember 2009 · 6 Kommentare
Allen Lesern wünsche ich einen schönen, ruhigen, friedvollen Adventssonntag und einen stressarme, sinnreichen Ausklang der Adventszeit.

Der Garten sieht festlich aus im Schnee.




Einige Fensterscheiben erhöhen die Pracht.




Eine Narzisse versucht zu blühen – aber das geht ja nun gar nicht.


Nicht nur der Kopf des Denkers ist kühl.

Das Popokapitel trägt eine Mütze. Der Rhododendron faltet die Händchen.

Gartenfreunde hinterlassen Spuren.


Auf dem Weg ragt ein Buchenzweig mit leeren Eckernhüllen in den Himmel.

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Mit Tag(s) versehen: Advent, Feier, Garten, Natur, Religion
Leben und Sterben im Garten
Montag, 14. Dezember 2009 · 2 Kommentare
Zwar sind diese Photos bereits am Samstag entstanden, und mittlerweile ist es viel kälter geworden. Trotzdem – hier der letzte Zustand des Gartens.
Pilze faszinieren mich immer wieder. Einer ist unter dem Nußbaum aufgeplatzt. Eine kleine Kolonie schmückt einen Baumstumpf.





Die Physalis hört auf, zu prahlen.


Die meisten Rosen geben auf, einige versuchen es noch mit halber Kraft.


Aber das Leben ist nicht kleinzukriegen.


Auch wenn es nur Schatten ist und Spiegel.

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Mit Tag(s) versehen: Eitelkeit, Garten, Natur, Tod
Winterrosen und Farntod
Samstag, 5. Dezember 2009 · 4 Kommentare
Die Rosen haben zum Teil immer noch Knospen und herrliche Blüten.

Die meisten Blüten aber sind längst zu Hagebutten geworden – im Falle der kleinen Strauchrose: zu den winzigsten Hagebutten, die ich je gesehen habe.

Andere Rosen sind gerade zwischen diesen Stadien und sterben in Schönheit.






Das Pfaffenhütchen ist schon sehr weit aufgegangen, leuchtet aber immer noch schön.

Ganz anders der längst vergangene Wurmfarn. Von den meisten Exemplaren sind nur noch Stubben übrig.

Einige seiner Wedel – spät entwickelt und im Herbst vor der Samenreife verdorrt – stehen noch aufrecht wie in Jugendzeiten, sind aber schwarz und tot. Der Gartenengel nimmt es gelassen: Nächstes Jahr wird es wieder Farn geben.


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Mit Tag(s) versehen: Arbeit, Eitelkeit, Engel, Garten, Natur
Grün im ersten Frost
Donnerstag, 3. Dezember 2009 · 2 Kommentare
Aus den Blumenzwiebeln, die ich in die Balkonkästen setzte, wagen sich starke grüne Spitzen in die Kälte. Heute ist die Balkonerde von einem ersten bißchen Winterweiß überhaucht.

Mit einem Rest Weinlaub – wie gut, daß ich den Balkon nicht gefegt habe! – decke ich sie zu und hoffe, daß sie gut über den Winter kommen.

Im Frühjahr werden mir hoffentlich wieder Narzissen blühen, Tulpen und Hyazinthen.
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Mit Tag(s) versehen: Balkon, Natur
Blühen, Fruchten und Vergehen
Sonntag, 22. November 2009 · 6 Kommentare
Vom Silberblatt sind hie und da nur noch die fadendünnen Ränder der Fruchtstände zu sehen.


Bei den Monatserdbeeren geht es noch ganz üppig zu.



Fruchtstände der Japanischen Anemone und einer mir unbekannten Blume sowie Parthenocissusbeeren.


Eine Rote Lichtnelke hat noch nicht gemerkt, daß der Sommer vorbei ist, eine Aster hält ungewöhnlich lange durch.


Das Geranienlaub errötet beim Welken.

Löchriges und junges Rosenlaub,


welkes Rosenlaub vor der schönen, aber zur Zeit nicht benutzbaren Gartenbank,

Manch einer arbeitet im Garten und kann dessen Schönheit doch nicht wahrnehmen.

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Schwarz und Weiß
Freitag, 20. November 2009 · Kommentar schreiben
Am Wege wachsen weiße Schneebeeren

Schwarz mit etwas Weiß ist außerdem Lena, meine treue Hausgenossin.



Rainer Maria Rilke
Schwarze KatzeEin Gespenst ist noch wie eine Stelle,
dran dein Blick mit einem Klange stößt;
aber da, an diesem schwarzen Felle
wird dein stärkstes Schauen aufgelöst:wie ein Tobender, wenn er in vollster
Raserei ins Schwarze stampft,
jählings am benehmenden Gepolster
einer Zelle aufhört und verdampft.Alle Blicke, die sie jemals trafen,
scheint sie also an sich zu verhehlen,
um darüber drohend und verdrossen
zuzuschauern und damit zu schlafen.
Doch auf einmal kehrt sie, wie geweckt,
ihr Gesicht und mitten in das deine:
und da triffst du deinen Blick im geelen
Amber ihrer runden Augensteine
unerwartet wieder: eingeschlossen
wie ein ausgestorbenes Insekt.
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Viel zu viel Laub
Samstag, 7. November 2009 · 4 Kommentare
Die Eichen hören einfach nicht auf, Laub abzuwerfen. Ich weiß, sie meinen es nicht böse und können nicht anders – aber langsam weiß ich nicht mehr, wohin damit!

Vom Walnußbaum kommt dafür nicht mehr viel herunter.

Versöhnt werde ich durch das wundervoll gefärbte Laub der Zaubernuß

und das der Mahonie, das jedes Jahr andere Farbspiele macht – diesmal gesprenkelt.

Reizende blaue Früchtchen stehen in einem Beet.

Die Fruchthüllen der Physalis sind zum Teil bereits nicht mehr orangefarben, sondern falbe filigrane Gebilde.

Die weiße Rose welkt edel vor sich hin (allerdings hat sie noch eine Knospe). Gegen den Himmel angeschaut, wirkt sie besonders schön.

Die roten Rosen nehmen den Spätherbst noch nicht zur Kenntnis.


Trotz der anstrengenden Arbeit – und obwohl ich langsam wirklich kein Laub mehr harken mag – liebe ich diesen Garten und bin dankbar, daß ich ihn bearbeiten darf.
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Mit Tag(s) versehen: Arbeit, Dank, Garten, Natur
Avaritia und Klimawandel
Donnerstag, 15. Oktober 2009 · 6 Kommentare
Zwar glaube ich nicht, daß ein bereits in Gang gesetzter Klimawandel rückgängig gemacht werden kann. Aber möglich ist wohl, ihn nicht weiter zu beschleunigen und zu verschlimmern.
Die größten Klimaschädlinge sind deshalb so erfolgreich, weil ohne jedes Maß und Ziel konsumiert wird – mein Auto, mein Motorboot, meine Flugreise, mein sinnfreies Superwunderdingsda. Denn, machen wir uns nichts vor, es gibt keine umweltfreundliche, sondern nur mehr oder weniger umweltschädliche Produktion von Gütern. (Nicht einmal die Produktion von Brot und Büchern ist umwelt- und klimafreundlich, weil beide den Einsatz von Maschinen erfordern und nach der Ernte transportiert werden müssen – spätestens dann kommen klimaschädliche Stoffe ins Spiel.)
Als einen Hauptgrund für die Zerstörung der Umwelt und des Klimas (die beiden kann man ja nicht trennen) sehe ich die sieben wesentlichen Charakterfehler.
Superbia, der Hochmut, eine gefährliche Sonderform der Dummheit, sieht sich selbst als so viel bedeutender denn alle anderen, daß sie sich ein Recht auf alles mögliche zuspricht – und das führt in vielen Fällen geradewegs zu
Luxuria, der Genußsucht. Sie nimmt für den eigenen Genuß viel in Kauf; mal eben konsumieren, was ohne jede Schonung des Klimas produziert wurde, mal eben eine völlig überflüssige Spritztour machen, statt die Öffentlichen zu nutzen, ihr ist alles recht. Nicht weit davon entfernt sind
Avaritia, die Gier, die von allem etwas haben will, und
Gula, die Maßlosigkeit, die von allem, was sie bekommt, immer mehr haben will, sowie
Invidia, der Neid, die nicht erträgt, selbst zu entbehren, was ein anderer hat.
Acedia, die geistige Trägheit, weigert sich, einen Gedanken an schonsames Verhalten zu verschwenden – denn einfacher ist es, so weiterzumachen wie bisher.
Ira, die Wut, folgt Acedia und Invidia auf dem Fuße – sie verschleudert Ressourcen und bedroht das Klima mit Waffenproduktion und Krieg. Sie wird außerdem ins Spiel kommen, wenn waffenfähige Menschen um die letzten Ressourcen streiten, bis es – wieder einmal – so aussieht:
Friedrich von Logau
Krieg und HungerKrieg und Hunger, Kriegs Genoß,
Sind zwey ungezogne Brüder,
Die durch ihres Fusses Stoß
Treten, was nur stehet, nieder.
Jener führet diesen an;
Wann mit morden, rauben, brennen,
Iener hat genug gethan,
Lernt man diesen recht erst kennen;
Dann er ist so rasend kühn,
So ergrimmet und vermessen,
Daß er, wann sonst alles hin,
Auch den Bruder pflegt zu fressen.
So altmodisch das klingt, wird uns nichts anderes übrigbleiben, als die Hauptlaster zu bekämpfen, wenn wir die vollständige Klimakatastrophe mit Versinken und Verbrennen weiter Teile der Erde abwenden wollen.
Brot und Bücher brauchen wir wirklich, und noch eine Menge anderer Dinge, um sozial und kultiviert zu leben. Das heißt, wir können bereits durch unser bloßes Dasein und mehr noch durch ein gewisses kulturelles Niveau gar nicht umhin, Umwelt und Klima zu bedrohen.
Aber bei sehr vielen Dingen lohnt es schon, sich wenigstens einmal im Monat zu fragen: Muß das sein? Und sehr oft lohnt die Frage: Ist von diesem oder jenem Produkt die billigere Variante die schonendere? Kann ich mir wirklich nicht leisten, einige Euro mehr auszugeben für eine Version, deren Produktion weniger Schaden angerichtet hat?
Heimische Produkte statt gleichartiger Produkte von fernher, umweltschonende Fortbewegung (Füße, Fahrrad, Öffentliche), Achtsamkeit beim Energieverbrauch sind Grundsätze, mit denen wir vielleicht noch verhindern können, daß der Klimawandel für einen großen Teil der Menschheit das Ende bedeutet.
Mit diesem Artikel beteilige ich mich Blog Action Day.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Faulheit, Friedrich von Logau, Literatur, Lyrik, Natur, Umwelt, Zorn
















