Zwischen zwei Probenabschnitten

und bei zu viel Kaffee lese ich Gedichte, diesmal von Hieronymus Lorm.

Sphärengesang

Solang‘ die Sterne kreisen
Am Himmelszelt,
Vernimmt meine Ohr den leisen
Gesang der Welt:

„Dem sel’gen Nichts entstiegen,
Der ew’gen Ruh‘,
Um ruhelos zu fliegen –
Wozu? Wozu?“

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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