Wald und Garten

Durch diesen Wald bin ich einige Jahre lang zur Grundschule gegangen. Früher war er durch riesige Zeltplätze und von Motorbooten kaputten Uferbewuchs schlimm geschädigt. Seit Zelten hier vollkommen verboten wurde – mögen die immer ordentlichen und achtsamen Camper sich bei den anderen, die ihnen dies einbrockten, bedanken! – und Motorbootfahren stark eingeschränkt wurde, haben sich Wald und Ufer sehr erholt.
Schilf am Kleinen Wannsee
November
Birke
Diese Brücke gehörte zu meinem Schulweg.
AlsenbrückeAlsenbrücke
Der Garten macht keine Arbeit mehr. Die Haselkätzchen bereiten sich schon vor.
Haselkätzchen
Die prächtige Haut der Lampionblumen vergeht; was bleibt, sind spinnwebenzarte Gehäuse mit leuchtend orange ummanteltem Kern.
Lampionblume
Ideal bei Novemberwetter: In einem schönen warmen Haus sitzen und in den Garten schauen.
Fenster zum Garten

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Wald und Garten

  1. Strabo schreibt:

    NATVRA MORTVA – – – , mea optima Claudia, aber nur scheinbar! Die kahlen Birken unter dem grauen Novemberhimmel wirken abgestorben, traurig, verlassen, aber wir wissen: neue Lebenskraft ist in ihnen verborgen, mit Macht wird sich frisches Grün entwickeln „früh im Lenz, wenn dem grauen Gebirg‘ die erfrorene Nässe / Niederschmilzt und dem Weste die lockere Scholle sich auflöst“, wie Vergil es sagt. Ο έχων ωτα ακουέτω.

  2. Fischer schreibt:

    „Wer Ohren hat, höre“?

  3. Claudia schreibt:

    Genau: Mk. 4,9.

  4. Fischer schreibt:

    Ich bin grad sehr stolz auf mich. 🙂

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