Erst Seele, dann Leib

… bekamen heute Gutes. Erst ein lateinisches Hochamt in der Marienkirche in Friedenau, bei dem die Berliner Choralschola die Missa de Angelis sang – es war eine wunderschöne, feierliche, fröhliche und wenigstens für eine kurze Zeit gutmachende Messe – unmittelbar nach Hören und Singen gregorianischer Choräle und Responsorien kann ich niemandem auch nur Böses wünschen.
Und später – zum Lohn für die Erledigung überfälliger Bürokratie – war ich im Sportstudio. Da es sich hier um einen reinen Frauenbetrieb handelt, bin ich unbefangen wegen meines mangelhaften Äußeren, und nach dem vollen Programm Aufwärmen und Krafttraining geht es mir hervorragend.
Für die Zukunft: Öfter in die Kirche, und öfter ins Sportstudio.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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4 Antworten zu Erst Seele, dann Leib

  1. loreley schreibt:

    Ich hätte vermutet, dass die viele Gartenarbeit genug an Bewegung ist.

  2. Claudia schreibt:

    Einmal in der Woche Gartenarbeit kompensiert leider durchaus nicht sechs Tage Schreibtisch – und dann ist das auch in der Regel eher geruhsam. Meine Fettpolster schreien geradezu: Los, zack, beweg dich!

  3. Donna schreibt:

    Glückwunsch zu diesem wundervollen Blog. Orandum est ut sit mens sana in corpore sano…und das könnte doch nicht besser gehen als mit deiner beschriebenen Kombi!

  4. Claudia schreibt:

    Gratias ago tibi, ô Donna præstantissima, pro verbis adfabilissimis!

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