Die Havel wird naß

Duc d'Albe im Großen Wannsee

… die Rheinland auch, deren namensgebende Gegend ich morgen besuchen werde.
Rheinland in Berlin 2
Rheinland in Berlin 1

Die Gießkanne steht regenvoll und sinnentleert auf der Terrasse.
Die Gießkanne füllt sich

Max Dauthendey
Der Regen wandert über den Fluß

Der Regen wandert über den Fluß,
Und Wasser durchs Wasser waten muß.
Es ist, als schwimmen die Ufer fort,
So triefend stehen die Berge dort.
Und Regen und Fluß durchs Land hingehen
Und können ihr eigenes Ende nicht sehen.
So wanderten Sehnsucht und Blut oft zusammen,
Und alle Ufer überschwammen.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Die Havel wird naß

  1. Strabo schreibt:

    Sehr stimmungsvoll, das Wasser, der Himmel, das Schiff mit dem vertrauten Namen! Auch hier grauer Himmel im Unterschied zum sonnigen Gestern, Regen, Nässe, aber wir lassen’s uns nicht verdrießen, es ist halt Herbst…, der rheinische Frohsinn leidet trotz eines gewissen Hanges zur Melancholie nicht darunter.

  2. Sterntau schreibt:

    Ja, alles stimmig… Bilder und Gedicht. Schön das 🙂

  3. piri schreibt:

    Gute Reise, komm heil wieder. Max Dauthendey – ich mag ihn sehr!

  4. Sammelmappe schreibt:

    Eine gute Reise mit einem großen Schirm wünsche ich dir!

Kommentare sind geschlossen.