Pardon, Hermes

Neulich veröffentlichte ich einen Bericht über eine Ausstellung. Heute bekam ich eine Mail vom Künstler.

BonJour Claudia – Salve Kalliope,

von Frank Engelmann erfuhr ich, daß Sie von meinen Bildern und meiner Ausstellung im Café engelmann-tarabichi sehr positiv angetan sind und dies über Ihre Internetseite auch kundgetan haben.
Ich freue mich über eine solche Resonanz, fühle mich zutreffend und gut beschrieben in Ihrem Text und danke besonders für den Hinweis, daß es sich lohne, die Ausstellung zu besuchen.
UND
Ich weiß, daß die Technik der Digitalfotografie und die Möglicheiten des Internets die Intimität und Geschütztheit von Abbildungen auflöst – oder schon aufgelöst hat. Dennoch hinterläßt es bei mir ein Unbehagen, wenn Fotos meiner Arbeiten ungefragt und ohne persönliche Rücksprache veröffentlicht werden.
Die zumindest wünschte ich mir: die persönliche Rücksprache/Rückfrage.

Mit herzlichen Grüßen
* Michael Hermes *

p.s. Gegen eine ‚Veröffentlichung‘ dieser mail habe ich nichts einzuwenden.

Pardon! In meiner Begeisterung über die Kunstwerke habe ich mich dem Künstler gegenüber wirklich nicht gut benommen. Hier meine Zusage, daß ich künftig vorm Publizieren frage, und zwar nicht nur den Besitzer des Ausstellungsraumes.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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Eine Antwort zu Pardon, Hermes

  1. Bettina schreibt:

    Ohh, Claudia, böse Falle . Immer wieder wird man an das Urheberrecht erinnert, wenn man seiner Begeisterung freien Lauf lassen will…
    hier auf nette Weise .

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