Martin Sperlich und der Archipoeta

Sie haben, außer daß beide sehr schöne Gedichte schrieben und beide mir sehr nahestehen, nichts miteinander zu tun. Aber Gedichte und Prosa des ersteren werde ich morgen abend in der Buchhandlung aller Buchhandlungen vortragen (und hoffe auf massenhaft Hörer), und das berühmteste Lied des letzteren habe ich gerade endlich, endlich vollständig übersetzt.
Eigentlich wollte ich das nur so nebenher machen, aber ich hätte vorher wissen müssen, daß man nicht „so nebenher“ große Literatur übersetzt. Ein abendfüllendes Programm über den Archipoeta wächst gerade heran. Dabei gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, daß die anderthalbstündige Vorleseversion eine starke Kürzung des vollständigen Textes wird.

Hier noch ein ganz anderes Lieblingszitat aus zuverlässiger Quelle:

Das viele Büchermachen nimmt kein Ende, und vieles Studieren ermüdet den Leib.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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3 Antworten zu Martin Sperlich und der Archipoeta

  1. Bettina schreibt:

    na, da denke ich doch, dass es den Zuhörern den geist erfrischt und somit aller Mühe Wert war 😉
    Gratulation Claudia, bin schon gespannt

  2. Patricia schreibt:

    Seit wann gibt es die Buchhandlung?
    Ich bin um die Ecke vom Gardeschützenweg aufgewachsen und dachte, ich kenne alle Buchhandlungen der Gegend 🙂

  3. Claudia schreibt:

    Die Buchhandlung Schwericke gibt es seit etwa sechs Jahren. Sie ist herausragend durch einen besonderen, hoch kultivierten Stil und die freundliche Kompetenz von Inhaber und Mitarbeitern – einfach mal hineingucken!

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