Angst vor morgen

… muß ich nicht wegen der Qualität meiner Arbeit haben. Nachdem ich die viel besser als geplant gedeihende Archipoeta-Geschichte auf ein lesungsgeeignetes Maß heruntergebrochen habe (mein verehrter Erzdichter, bitte vergib gnädiglich, ich mußte auch einige deiner Gedichte kürzen), und nachdem ich viel und gut geprobt habe und kein Halskratzen stört, bange ich, daß morgen Abend wieder keiner kommt.
Wenigstens ist das keine irrationale Angst. Aber diese Erkenntnis freut mich auch nicht.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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3 Antworten zu Angst vor morgen

  1. Violine schreibt:

    Dann wünsche ich Dir mal gutes Gelingen. Mal sehen, was raus kommt.

  2. piri schreibt:

    Du brauchst wirklich keine Angst haben, bist du doch immer sehr gut vorbereitet. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen und hoffe mit dir, dass das Haus voll wird!

  3. Claudia schreibt:

    Nun ja – ich habe halt recht wenig Hoffnung, daß jemand kommt. Obwohl es wirklich lohnen würde – aber mich beschleicht in letzter Zeit nicht ohne Grund ein tiefer Kulturpessimismus.

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