Der Maler in der Sonne

Carl Larsson

Vor 156 Jahren wurde Carl Larsson geboren.
Das immer wieder neu aufgelegte Buch „Das Haus in der Sonne“, in dem das häusliche Leben der Larssons mit ihren zahlreichen Kindern in ausgezeichneten Reprodrucken vieler Gemälde und Zeichnungen heiter, aber nicht ohne Ernst dargestellt und mit charmanten kleinen Texten des Malers kommentiert ist, begleitete meine Kindheit als ein seltsam kostbares Bilderbuch. Eines meiner Lieblingsbilder daraus finde ich leider nicht im Netz; „Das Frühstück der Siebenschläferin“ zeigt ein mit mauliger Miene allein am Tisch sitzendes Mädchen – ein schönes Beispiel für Larssons Kunst, Kinder mit sehr wenig Sentimentalität darzustellen, die nie in den Kitsch abgleitet. Auch wirken seine Kinder niemals dressiert – eher, wie im folgenden Bild, wirkt Tochter Brita als Papas Dompteuse!

BritaAndI_Selfportrait[1]

Eine Übersicht über sein Werk findet sich hier.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Der Maler in der Sonne

  1. Violine schreibt:

    Oh, der malt toll! Er gefällt mir sehr gut!

  2. loreley schreibt:

    Das Buch „Haus in der Sonne“ habe ich auch seit meiner Jugend.

    In München gab es vor ein paar Jahren eine schöne und interessante Ausstellung. Sein Einrichtungsstil wurde von Ikea kopiert, was mir selber gar nicht aufgefallen wäre, war aber schon vorher für Schweden stilbildend.

    Auch Gudrun Sjöden muss von ihm und seiner Frau Karin beeinflusst sein. Ich mag vor allem ihre Heimtextilien.

  3. Foersterliesel schreibt:

    „Das Frühstück der Siebenschläferin“ hatte ich als Postkarte (das war so ein Büchlein mit Larsson-Karten, vielleicht aus dem Taschen-Verlag ?) – leider schon verschickt, sonst bekämest Du sie!

  4. Sammelmappe schreibt:

    Ein schönes Bild. Es gefällt mir sehr gut.

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