Wahre Worte

Karl Marx im 3. Band seines Hauptwerkes:

Mit dem stets wachsenden Übergewicht der städtischen Bevölkerung, die sie in großen Zentren zusammenhäuft, häuft die kapitalistische Produktion einerseits die geschichtliche Bewegungskraft der Gesellschaft, stört sie andererseits den Stoffwechsel zwischen Mensch und Erde…

Wo er recht hat, hat er recht.
Die Anhäufung geschichtlicher Bewegungskraft ist übrigens nicht notwendig eine Anhäufung beweglichen Geistes.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Wahre Worte

  1. Hero schreibt:

    Nur leider gibt es viel zu wenig davon, vom beweglichen Geist, dafür aber viel zu viele Kleingeister!

  2. Claudia schreibt:

    Sei mir gegrüßt, Hero. Laß uns dagegen andenken! 😉

  3. theomix schreibt:

    Ich bin immer mehr über die Schärfe der marxschen Analyse, auch in „Nebenzügen“, erstaunt. Treffend.
    Ob dann die daraus gefolgerte Konsequenz so wegweisend ist, darf dann auch gefragt werden.
    Und damit meine ich nich nicht einmal Lenin und folgende, sondern die Originale…

  4. Claudia schreibt:

    Die Verwirklichung einer Karl-Marxschen Idealwelt erfordert leider Idealmenschen – die es nicht gibt; wir müssen mit dem Vorhandenen auskommen.

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