Erdarbeiten

Gestern und heute habe ich Kompost gesiebt, eine anstrengende Arbeit, aber lohnend!
Die schwindelerregende Höhe des Komposthaufens muß gemindert werden! Zunächst habe ich alles gesiebt und den un- oder halbverrottete Rest, der nicht durch das Sieb fällt, zu einem neuen Haufen getürmt. Der Humus habe ich zwischendurch auf den Beeten verteilt.
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Ich kam darauf, das Sieb aufzuhängen und den Kompost mit der Hand durchzuarbeiten; das geht leichter und gründlicher, als wenn man ihn auf das schrägstehende Sieb schaufelt. Massenhaft kleine Steine habe ich entfernt und auch eine Menge unverrottbarer Sachen – Bonbonpapiere, Blumendraht und dergleichen.
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Was bleibt, ist immer noch genug.
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Am Wochenende geht es weiter; dann wird der Kompost neu geschichtet. Vorläufig kann ich sagen: Für Muskelaufbau und Fettreduzierung ist das genau richtig – und der Garten freut sich.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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7 Antworten zu Erdarbeiten

  1. Herr Teddy schreibt:

    Hab ich am Wochenende auch gemacht. Da kann man den Verstand schön baumeln lassen…

    Wo kommt denn nur das Bonbonpapier her? 😀

  2. Claudia schreibt:

    Bonbonpapier kommt, genau wie Zigarettenfilter, von wohlwollend-hilfsbereiten, aber ahnungslosen Gästen, die Unverrottbares in den Kompostmüll schmeißen. Kann man nicht ändern.

  3. Herr Teddy schreibt:

    Ich hatte viele Steine heraus gesammelt. Da frage ich mich schon wie kommen die nun wieder in den Kompost. Oder wirft die ein Nachbar über den Zaun?

  4. Claudia schreibt:

    Bei den Steinen frage ich mich auch. Fragmente von Ziegeln und Sonthofer Platten verstehe ich – aber Kiesel?

  5. Herr Teddy schreibt:

    Genau. Oder entstehen die aus dem Kompost? So wie Frösche aus dem Himmel fallen?

  6. learsander schreibt:

    Ach, ich weiß nicht … ich werde Gartenarbeit nie sonderlich viel abgewinnen können. Mir fehlt dazu die Erdbindung, denke ich (was eigentlich sehr schade ist.)

    Ich bewundere auf jeden Fall die Leute, die sich dazu aufraffen können und denen es auch noch Spaß macht.

  7. Claudia schreibt:

    Ehe ich jetzt so wertvolle Dinge von mir gebe wie „Du bist ja noch jung…“, sage ich mal einfach: Gut, daß alle so schön verschieden sind. Da besteht keine Gefahr, daß mir jemand mein Lieblingsspielzeug wegnimmt.

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