Sommerliche Verheißung

Der Sommer wird auch in diesem Jahr kommen. Gestern habe ich bei Regen Unkraut gejätet und den erwünschten Blumen Luft verschafft; kaum war ich fertig, kam die Sonne zum Vorschein und ließ mich den schönen, frischen, duftenden Garten bewundern.

Der Iris habe ich eine Bildergalerie gewidmet.
Iris 1Iris 7Iris 3
Iris 4Iris 5

Rosen und Lilien verheißen schon Schönes, aber sie brauchen noch ihre Zeit.
Rosige Verheißung
Knospende Lilie

Der Sternkugel-Lauch zeigt üppige Blütenfülle, genau wie sein Name sagt.
Blühendes Lauchgewächs

Die Pfingstrosen kommen spät in diesem Jahr; die Ameisen lieben es, auf ihren Knospen herumzukrabbeln, schaden ihnen aber nicht.
Knospende Pfingstrose mit Ameisen

Die Rhododendren blühen heuer sehr spärlich. Immerhin dieser zeigt sich schön.
Rhododendron

Ein mir namentlich unbekannter Strauch ist voll mit rosa Knospen.
Strauch mit rosa Knospen

Das Schaublatt ist halb erblüht.
Halberblühtes Schaublatt

Im Haselstrauch hängt ein Windspiel aus Bambus.
Windspiel in Haselstrauch

Die Fruchthüllen des Silberblatts sind jetzt noch lange nicht silbrig-weiß, sondern grün und rötlich überhaucht.
Silberblatt Ende Mai 1Silberblatt Ende Mai 2

Ein Parasolpilz hat sich zwischen dem welken Laub der vergangenen Jahre vorgeschoben. Noch sieht er ganz makellos aus. Er schmeckt zwar gut, leicht nussig, aber aus einem einzigen Pilz kann man noch kein nennenswertes Ragout machen – also überlasse ich ihn kleineren Wesen.
Parasolpilz

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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16 Antworten zu Sommerliche Verheißung

  1. Sylvia schreibt:

    Ich mag das sehr gerne, wenn du uns an deinem Garten teilhaben lässt.
    Bei uns in Wien regnet es unmässig viel, dem Rhododendron gefällt’s, den Rosen weniger …

  2. Herr Teddy schreibt:

    Das Foto mit dem Schirmpilz ist von Jetzt/Gestern/Vorgestern?
    Ist er nicht etwas früh dran? Oder er hat wahrscheinlich einen seehr geschützten Platz. Lecker ist er allemal, aber erst muss der Schirm zur Gänze aufgehen, dann wie ein Schnitzel panieren und ab in die Pfanne. Lecker!

  3. stefanolix schreibt:

    Blüten mit Wassertropfen sind immer ein sehr schönes Motiv. Wenigstens dazu ist das wechselhafte Wetter gut 😉
    Bei den Pfingstrosen scheint es große Unterschiede zu geben. Manche Sorten blühten schon vor Pfingsten oder zu Pfingsten. Ich habe aber auch am Samstag noch Knospen gesehen.

  4. stefanolix schreibt:

    Aber Herr Teddy: Muss man immer gleich an das Essen denken, wenn man einen Pilz sieht? 😉

  5. Herr Teddy schreibt:

    Nun ja, ich hatte den Kommentar VOR dem Frühstück geschrieben. Das kommt davon.

  6. Karl Eduard schreibt:

    Ja, das mit dem Garten finde ich auch super. Eine Kamera hilft einem, auf Schönheiten zu achten, die man sonst ignorieren würde.

  7. Claudia schreibt:

    Sylvia, auch in Berlin regnet es viel. Aber „Mai kühl und nass füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass“ – für Roggen, Weizen und Rüben ist das hervorragend, und was im Garten blüht, braucht zum Teil etwas länger, hält dann aber auch länger.
    Herr Teddy, alle Photos sind von Sonntag. Mir schien es auch recht früh für einen Pilz – der viele Regen mag ihn hervorgelockt haben.
    Stefanolix, nun ja, Pfingsten ist ein bewegliches Fest. Und die Blütezeit der Pfingstrosen ist tatsächlich auch nach den Unterarten verschieden. Aber genau die hier photographierten Exemplare waren letztes Jahr um diese Zeit schon verblüht!
    Herr Teddy: In Butter gedünstet sind sie auch sehr angenehm. Die Parasole, meine ich.
    Karl Eduard: Es stimmt, das Photographieren verändert den Blick. Allerdings bemühe ich mich, nicht ausschließlich „photographisch“ zu denken – ich finde, wenn man Dinge nur unter dem Gesichtspunkt des Ablichtens betrachtet, verarmt man.

  8. Patricia schreibt:

    Das Pfingstrosenfoto ist ganz große Klasse!

  9. Erika schreibt:

    wunderschöne Fotos
    danke Dir 🙂

  10. Sylvia schreibt:

    Sag, habt ihr Eigentlich keine Schnecken in Berlin ?
    Die orangefarbenen Nacktschnecken ?

    Meine Hosta sind schon wieder ziemlich durchlöchert. ICH HASSE DAS !!!!!!!!!

  11. Claudia schreibt:

    Seltsamerweise sind wir in diesem Jahr – bis jetzt – von diesen kleinen Monstern verschont.
    Du kriegst sie tot, wenn Du sie mit Bier begießt. In Härtefällen hilft Schneckenkorn, das zwar für Schnecken tödlich ist, aber für Vögel und Insekten harmlos.

  12. Herr Teddy schreibt:

    Du meinst bestimmt die hier:
    http://teddy97.wordpress.com/2009/09/01/fickende-schnecken/

    Das sind Spanische Wegschnecken. Sehr robust und vermehrungsfreudig. Ich hab sie mit Salz bestreut, so dass sie austrocknen. Dieses Jahr waren sie zum Glück noch nicht zu sehen.

  13. Bettina schreibt:

    Du kriegst sie tot, wenn Du sie mit Bier begießt.
    Niemals!
    Die Biester sind scharf auf Bier und müssen in den Bierfallen ersaufen.
    Aber das ist dann sooo eklig, das matschige Biergeschleime auszukippen , abgesehen davon meine ich, man lockt noch Schnecken aus Nachbars Garten in den eigenen mit diesen Bierfallen.
    Das mit dem Salz mache ich auch, wenn es mir mit dem Viehzeug reicht und ich den Brutalo raushängen muss, weil die exzessive Anschaffung von Schneckenkorn die Geldbörse wiedermal zu sehr verdünnt hat

  14. Sylvia schreibt:

    Herr Teddy: Ja, genau die mein ich !

    Bettina: Ja, das Schneckenkorn ist recht teuer.
    Ich hab das schon mal probiert und der Effekt waren überall ziemliche Schleimspuren, also mehr, als normal.

    Das Salz klingt Eigentlich noch am besten, sofern man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen kann. Wenn ich beim Einsammeln der Schnecken von dem Schleim was auf die Finger bekomme, geht das fast nicht runter; trockenes Papier bleibt kleben und mit Wasser verschleimt sich das immer noch mehr.

    Pfui.
    Wir haben hier auch welche, die sind schwarz mit orangenen Punkten/Streifen. Total ekelhaft.

  15. Claudia schreibt:

    Herr Teddy, ich will gar nicht daran erinnert werden, daß die Biester auch noch vermehrungsfreudig sind. 😉

    Die schwarzen Hypermonster gibt es hier zum Glück sehr selten. Die braunen langen mir schon völlig, und ich bedauere gar nicht, daß sie dies Jahr bisher noch nicht da waren. Vielleicht ist das eine günstige Folge des harten Winters.
    Bettina, Dank für den Tip mit dem Salz.

    Übrigens: ein besonders gemeiner literarischer Vergleich mit toten Schnecken findet sich in Ps. 58,9.

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