Ein Denkmal für sieben Trappisten

Seit langer Zeit war ich wieder einmal im Kino. Von Menschen und Göttern (Originaltitel: Des hommes et des dieux) beschreibt das Leben von französischen Mönchen im Kloster Notre Dame de l’Atlas in Algerien.
1996 lebten neun Mönche dort; sieben von ihnen wurden von Terroristen entführt und geköpft.
Der Film beschreibt das Leben in Gebet, Arbeit und Schweigen, die freundliche, ja herzliche Verbindung zu der muslimischen Dorfbevölkerung, die wachsende Feindseligkeit, Übergriffe von Terroristen und Armee sowie Zweifel, Angst und Unsicherheit der Mönche, den ohne heldenhaftes Brimborium, sondern in Gebet und Überlegung gefaßten Entschluß, zu bleiben, als das gewaltsame Ende sich schon ankündigt.

Ein berührender Film über Angst und Zweifel, Ausharren, Mut und Demut, vor allem über Menschen- und Gottesliebe. Ich empfehle ihn wärmstens.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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Eine Antwort zu Ein Denkmal für sieben Trappisten

  1. Frau Schnüffel schreibt:

    und ein Film, der ein aktuelles Thema hat, leider…

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