אשירה ליהוה

Aus gegebenem Anlaß gibt es heute Psalm 104,33-35:

אשירה ליהוה בחיי אזמרה לאלהי בעודי׃
יערב עליו שיחי אנכי אשמח ביהוה׃
יִתַּמּוּ חַטָּאִים מן־הארץ ורשעים עוד אינם ברכי נפשי את־יהוה הללו־ יה׃

Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.
Meine Rede müsse ihm wohl gefallen. Ich freue mich des HERRN.
Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein.
Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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6 Antworten zu אשירה ליהוה

  1. imaic1972 schreibt:

    Wunderschön 🙂

  2. Frau Momo schreibt:

    Sehr berührend. Danke für das Lied.

  3. rote Gräfin schreibt:

    Ja so soll es sein und so ist es! Danke!

  4. Gudrun schreibt:

    Liebe Claudia,
    ich weiß nicht, ob das Lied noch weiter geht.
    Aber “ die Gottlosen (sollen) nicht mehr sein“, macht mich betroffen. Ich weiß, dass im Moment viel Unrat umgeht auf den Bloggs, will mich nicht näher dazu äußern.
    Ich habe einen guten Freund, der sehr religiös ist. Ich bin es nicht, wurde aber von meinen Eltern mit ganz bestimmten Werten und viel Menschlichkeit erzogen. Mein Freund wurde deshalb mein Freund, weil wir uns darüber lange und ausführlich unterhalten haben. Wir stellten fest, dass wir die gleichen Werte haben, zumindest fast. Und das ist gut so.
    Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das miteinander geredet wird.

    Liebe Grüße an dich und einen schönen und erfolgreichen Tag.
    Die Gudrun aus dem Spinnstübchen

  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Liebe Gudrun,
    zunächst einmal: wo Luther den Urtext mit Gottlose übersetzt, ziehe ich oft das Wort Frevler vor. Trotzdem habe ich hier mal wieder die Lutherübersetzung zitiert, weil ich sie nun mal insgesamt eine der besten finde.
    Sodann: Ich habe nicht die geringsten Vorbehalte gegen Agnostiker, die sich redlich um Frieden, Liebe und Achtung bemühen. Hingegen habe ich sehr viel gegen Menschen, die sich weitab von jeder akzeptablen Haltung dem Haß und der Vernichtung verschrieben haben. Auf solche Menschen ist der Bibelvers gemünzt, und ich finde es äußerst befreiend, ihn zu singen. Übrigens verstehe ich ihn so, daß in einer kommenden messianischen Zeit Dummheit und Haß ein Ende finden.
    Übrigens läßt sich der Volltext nachlesen. Das Lied umfaßt die letzten drei Verse des Ps. 104.

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