Ein Platz für Skulpturen

Der Julius-Morgenroth-Platz in Berlin-Wilmersdorf wurde einst nach einem Arzt und Biologen so benannt, später wegen der jüdischen Herkunft des Geehrten um- und 1996 endlich wieder zurückbenannt.

Sehr hoch aufgerichtet überblickt der kroatische Humanist Marko Marulić den Platz; die Skulptur schuf sein Landsmann Slavomir Drinkovic.

Ludmila Seefried-Matejcová schuf drei Skulpturen; im Netz wird zwar hartnäckig behauptet, heute stünden nur noch zwei davon auf diesem Platz, aber ich kann beweisen, daß sie alle drei dort sind – und bin sehr froh darüber.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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5 Antworten zu Ein Platz für Skulpturen

  1. bigi schreibt:

    Eine Ecke Berlins, in der ich irgendwie immer noch nicht war, stelle ich gerade fest. Beeindruckende Skulpturen und klasse hier präsentiert.
    Liebe Grüße
    bigi

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Der Julius-Morgenroth-Platz ist ganz nah beim Fehrbelliner Platz in einer leider sonst recht häßlichen Gegend – teils mit Nazibauten, teils mit Verwaltungskästen der 60er Jahre. Da ist diese Skulpturengruppe ein wahrer Lichtblick.

  3. hochhaushex schreibt:

    Mir gefallen sie auch sehr. Seltsam, dass Google-Map den Platz in Berlin nicht finden kann. Seit 1996 sollte doch Zeit gewesen sein, das zu aktualisieren, oder?
    (Ich kannte die Ecke nämlich auch noch nicht. 😉 Hab sie dann, mich durchs Internet hangelnd, gefunden.)

  4. Claudia Sperlich schreibt:

    Seltsam! Ich habe eben über Google-Map die Kommunale Galerie angesteuert und festgestellt, daß der Julius-Morgenroth-Platz bei Google gar keinen Namen hat, weder den alten und neuen noch den zwischenzeitlichen.

  5. tonari schreibt:

    schön, auch noch mal deine Sicht zu betrachten 🙂

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