Kabbala und Ikonographie zu Pfingsten

Die schöne Akelei wird mit dem kabbalistischen Akrostichon AGLA für ata gibbor leolam Adonai – Du bist mächtig in Ewigkeit, Herr, einem Vers aus dem Achtzehngebet, in Verbindung gebracht.
Die christliche Ikonographie sieht in dem Blümchen nicht nur ein Mariensymbol, sondern auch – wegen der Blattform, die an eine (allerdings sehr stark stilisierte) Taube erinnert – ein Symbol des Heiligen Geistes.

Auch wenn meine Leser vielleicht gleich mir weder die Kabbala noch die christliche Ikonographie als tägliche Ratgeber nutzen, hoffe ich, diese Akeleienportraits sind eine passende Pfingstgabe. Zumindest ist ja die Aussage aus dem Achtzehngebet mit oder ohne Akrostichon und Blümchen bedenkenswert.






Allen Lesern wünsche ich ein geist- und liebevolles Pfingstfest!

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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5 Antworten zu Kabbala und Ikonographie zu Pfingsten

  1. theomix schreibt:

    Eine blume mit akrostichonhaltigem namen – wahrlich ein kleines pfingstwunder…
    Ich erwidere die guten wünsche gerne…

  2. Sylvia schreibt:

    Genau solche hab ich auch. Exakt solche. Nur blühen die bei mir leider nicht mehr.
    Danke für’s Ablichten !
    Ich könnt eigentlich meinen Kugellauch fotografieren. Der sieht sehr prächtig aus.

  3. Claudia schreibt:

    Sind die schön!

  4. Hase schreibt:

    wunderschöne Fotos
    Pfingsten ist zwar vorüber, aber Danke für diese Farben !

  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Gern geschehen! Der Geist ist ja nicht zugleich mit den Pfingsttagen verweht. Es behält also seine Gültigkeit.

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