Ein Garten für mich

Zwar bin ich nicht die alleinige Besitzerin von Vorgarten und Hof – sondern eine von vielen. Aber mir obliegt die Pflege. Das heißt zur Zeit, fleißig den Rasensprenger zu nutzen. Es heißt, auf der nächsten Eigentümerversammlung einige Ideen vorzustellen. Und es heißt, beharrlich die Hecke zu schneiden, das Unkraut zu rupfen, die Rosen hochzubinden, Laub zu harken, zu säen, pflanzen und pflegen.
Ich freue mich jeden Tag, dies zu können und zu dürfen.

Rosen gedeihen hier besser als in dem schattigen Wannseer Garten.

Diese nette dicke Glockenblume hat eine Nachbarin kürzlich gepflanzt.

Ihre schlanke Schwester wächst ganz von alleine.

Der Fingerhut produziert unzählige Samen, ist aber erfahrungsgemäß etwas heikel im Aufgehen. Wenn er erst einmal wächst, ist er allerdings sehr widerstandsfähig.

Das Mutterkraut soll gegen Kopfweh helfen – aber ich ziehe Kaffee vor. Blumen will ich lieber angucken als einnehmen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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6 Antworten zu Ein Garten für mich

  1. Aurélie Sterntau schreibt:

    Ich mag den Fingerhut so sehr und die Glockenblumen. Sie stimmen mich immer fröhlich, immer.

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Das Herzmittel Digitalis wirkt bei Dir also schon beim Angucken. 😉

  3. Hase schreibt:

    danke für die schönen Bilder

  4. alipius schreibt:

    Die Rosen sind natürlich ganz klar meine Favoriten, aber der Fingerhut ist schon auch ein grandioser Anblick. Danke für die schönen Bilder!

  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Natürlich, Alipius, als barocker Kirchenfürst bist Du verpflichtet, Rosen zu mögen. Eigentlich auch zu züchten, oder wenigstens in lateinischen Hexametern zu besingen. Im Frühjahr kannst Du statt Rosen auch Tulpen (in möglichst verrückten Variationen) nehmen. 😉

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