Stapelweis Literatur

Gestern habe ich die frischen, noch eingeschweißten Bücher erst einmal auf den Balkon gelassen, damit sie sich an das Tageslicht gewöhnen. Heute habe ich einen Stapel von ihnen meinem Lieblingsbuchhändler ausgeliefert.

Eigentlich hat man doch ein gutes Leben, so als Buch. Man wird zunächst einmal mit Überlegung und Liebe hergestellt, dann freudig begrüßt und dann – nun ja, in Kommission gegeben oder gleich verkauft, das ist vielleicht nicht richtig nett… aber trotzdem: Man wird geliebt als Buch!

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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4 Antworten zu Stapelweis Literatur

  1. liisa schreibt:

    Und manche/r liebt auch den- oder diejenigen, der/die sich soviel Mühe geben mit den Büchern und damit dazu beiträgt/tragen etwas in die Welt zu bringen, das man lieben kann.

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Das lese ich so richtig gerne. 🙂

  3. wholelottarosie schreibt:

    Oh ja, Bücher werden geliebt. Von mir auf jeden Fall. Sie werden gut behandelt, mit ins Bett genommen oder in die Badewanne, ich beschäftige mich stundenlang mit ihnen und liege mit ihnen stundenlang auf dem Sofa unter der Decke. Und was sollen Bücher für mich tun?
    HIER habe ich es beschrieben:
    http://roswithageisler.wordpress.com/2010/11/26/der-mensch-lebt-nicht-vom-brot-allein/
    (Ich hoffe ich darf hier einen Link zu meinem Blog setzen…)
    LG von Rosie

  4. Claudia Sperlich schreibt:

    Natürlich darfst Du auf diesen wunderbaren Artikel verlinken!

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