Auch in diesem Jahr weihnachtsmannfreie Zone!

Damit der Popanz der Glücksindustrie auch heuer nicht auf den Gedanken kommt, auf diesen Seiten Einzug zu halten, habe ich ein Verbotsschild installiert.
Der heilige Nikolaus ist mir herzlich willkommen, wenn es so weit ist, ebenso wie alle umsichtigen, liebevollen, wahrhaftigen und sozialen Leute. Aber der Weihnachtsmann, dieser verlogen lächelnde Konsumterrorist, der jährlich schon weit vor Erntedank die Läden heimsucht, hat hier nichts zu suchen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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8 Antworten zu Auch in diesem Jahr weihnachtsmannfreie Zone!

  1. aebbiy schreibt:

    Du sperrst den liiiieben Coca Cola Mann aus? Dabei ist er doch der Inbegriff unserer Religion:

    Mammon, der Du bist in der Börse
    geheiligt werde Dein Name
    Dein Zins komme
    Deine Schuldverschreibung geschehe
    wie im Himmel so auf Erden.
    Unser täglich Geld gib uns heute
    Und vergib uns unseren Kredit
    Wie auch wir unsere Schulden anhäufen
    Und führe uns durch die Werbung
    Und erfülle unseren Konsum
    Denn Dein ist der Markt und der Euro
    Und das Shopping in die Ewigkeit

    Amen

    Ich glaube an den heiligen Mammon …

    ansonsten freue ich mich auf Deinen Adventskalender, das heißt ich hoffe mal, dass es einen geben wird 🙂

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    🙂
    Der Adventskalender liegt schon bereit.

  3. Frau Momo schreibt:

    Weihnachten ist uns willkommen, aber nicht das, was an Konsum, an Glühweinbesäufnissen und Freßgelagen dazugehört.
    Dafür haben wir eh keine Zeit. Wir arbeiten beide Heiligabend, Martin in seinem Job und ich ehrenamtlich in der Obdachlosentagesstätte.
    Wenn wir es schaffen, gehen wir in die Mitternachtsmesse im Hamburger Michel, aber das hängt auch davon ab, ob Martin gleich wieder Frühdienst hat.
    Geschenke gibt´s keine und ein paar weihnachtliche Kekse backe ich selber. Einen Adventskalender haben wir schon, wie jedes Jahr einen von „Andere Zeiten“. Auf Deinen bin ich dann aber auch gespannt.

  4. Claudia Sperlich schreibt:

    Ich bin wie immer ein ausgesprochener Weihnachtsliebhaber – und mag auch die Sitte des Schenkens sehr, aber nicht als besinnungslosen Warenaustausch, sondern als wirkliche Liebesgabe.

  5. Frau Momo schreibt:

    Ich schenke auch gerne, aber dann, wenn ich ein schönes Geschenk habe und nicht, weil ich muß.
    Weihnachten als christliches Fest mag ich auch. Wir hatten auch all die Jahre einen Weihnachtsbaum (ich weiß, das der nicht christlichen Ursprungs ist), allerdings lassen wir das erstmal ein paar Jahre. Unsere Jungs hätten vermutlich ihre helle Freude daran 🙂

  6. Claudia Sperlich schreibt:

    Genau so soll Schenken sein. – Weihnachtsbaum finde ich schön, aber nicht unbedingt nötig. Die vielen Einflüsse, die das traditionelle Weihnachtsfest geprägt haben, vertragen sich in meinen Augen sehr gut.
    Katzen und Weihachtsbäume mit baumelndem Schmuck – ja, das ist ein lustiges Thema! Und bei dem Temperament der Euren stelle ich mir gerade sehr lebhaft vor, wie sie einen Baum plündern. 🙂

  7. Patricia schreibt:

    Hihi, Ronald stellte gestern entgeistert fest, dass in keiner einzigen meiner unzähligen Weihnachtsgeschichten ein Weihnachtsmann vorkommt. Er suchte nämlich eine für ein Weihnachtsmannbuch. Vergeblich – nicht mal ein Nikolaus.
    Und so wird es wahrscheinlich auch bleiben.

  8. Claudia Sperlich schreibt:

    Deine Geschichten sind eben zu gut für Weihnachtsmänner!

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