Mausetot

Manche Leute haben Angst vor ihnen, angeblich mehr Frauen als Männer.
In Bibliotheken und Küchen können sie viel Schaden anrichten.
Aber bei Beatrix Potter helfen sie einem armen Schneider zu seinem Glück.
Ich finde sie niedlich – die Mäuse. Und obwohl ich weiß, daß ein Mauseleben kurz und unromantisch ist und daß der Tod auch bei Mäusen notwendig ist, war mein erster Gedanke:

Och, das arme Tierchen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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11 Antworten zu Mausetot

  1. erinnye schreibt:

    Äh, ja. Niedlich. Ich habe mal in einem renovierten Fachwerkhaus gewohnt, wenn das nicht ganz penibel verarbeitet ist, gibt es irgendwo Ritzen, da kommen dann immer wieder Mäuse rein. Es ist nicht schön, wenn sie nachts über Tische und Bänke huschen!

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Aus diesem Grund war in meinem Elternhaus auch gelegentlich der Kammerjäger. Da bin ich dann auch wieder ganz unsentimental! Und dennoch.

  3. erinnye schreibt:

    Ach, ich liebe sie mausetot oder nicht bei mir in der Wohnung!

  4. stefanolix schreibt:

    Merkwürdigerweise heißt es über einen reichen Menschen im Volksmund »Der hat Mäuse.« Warum wohl? 😉

  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Das Zahltellerchen des nahen Bäckers trägt die Aufschrift „Platz für Mäuse und Kröten“. – Tatsächlich gibt es für Geld fast so viele Umschreibungen wie für das Sterben – vielleicht weil das Protzen mit Geld schon immer als peinlich und unanständig galt. 😉

  6. stefanolix schreibt:

    Ich hätte jetzt spontan vermutet: Ein Reicher »hat Mäuse«, weil die Tierchen bei ihm reichlich leckeres Futter finden 😉

  7. Claudia Sperlich schreibt:

    Auch möglich! Wobei dort, wo sogar die Mäuse hungern, wirklich bitterste Armut herrscht.

  8. haushundhirschblog schreibt:

    Auf jeden Fall ein ein „schönes“ Foto. An Mäusen mag ich am wenigsten die Schwänze. Und dass sie nicht immer schnell genug sind, wenn der Hund sie jagt und fängt und dann eine unangenehme Blutspur durch das halbe Haus aufzuwischen ist.

  9. Claudia Sperlich schreibt:

    Das ist fürwahr unangenehm!
    Und vermutlich wundert man sich dann immer, wie viel Blut in so wenig Maus paßt.

  10. Frau Momo schreibt:

    Ich habe mich mit zwei freilaufenden Katzen an tote Mäuse gewöhnt, aber ich finde die auch niedlich und irgendwie hat´s mir jedes Mal leid getan, wenn unser Max eine angeschleppt hat. Und er war ein guter Jäger….

  11. Claudia Sperlich schreibt:

    Natur ist halt nicht niedlich! Meine Schwägerin bekommt auch ab und zu ein kleines Geschenk von ihrem Kater. Vermutlich will er nur, daß sie mal was richtig Leckeres ißt.

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