Arschlochalarm

Leider hat der dreckige Nazispammer, der seine stinkenden, unzivilisierten und hochkriminellen Kommentare bisher in meinem Spamordner hinterließ, einen Weg gefunden, die Daten einer unbescholtenen Bloggerin zu hacken und sich so an Akismet vorbeizuschleichen.
Deshalb müssen ab sofort alle Kommentare freigeschaltet werden.

Sollten antisemitische, antidemokratische, homophobe oder ähnlich geist- und geschmacklose Ergüsse mit meinen Absenderdaten irgendwo erscheinen, so bitte ich, mich darüber zu informieren und mir diese samenfreien Ergüsse eines impotenten Hosenscheißers nicht anzulasten.

Besonders WordPress-Bloggern lege ich dringend ans Herz, ihre Sicherheitseinstellungen zu überprüfen. Übrigens weiß ich, das Obiges nicht ganz mein gewöhnlich doch sehr fürnehmer Ton ist. Aber ich halte diese Audrucksweise in diesem besonderen Fall für passend.

Nachtrag: Tatsächlich weiß ich inzwischen, daß der Betreffende einen billigen Trick angewandt hat, aber kein Hacker ist – nicht sein kann, denn es fehlt ihm am Besten. Wenn bei anderen Bloggern scheinbar nette Kommentare von Freunden im Spamordner landen, ist Vorsicht geboten – wer diese Kommentare als echt ansieht und freischaltet, hat ihm damit Zugang gewährt. Ich habe jetzt alles in Ordnung gebracht; in Kürze kann man hier wieder mit gewohnter Leichtigkeit kommentieren, nur Erstkommentierer müssen sich gedulden.

Die Daten des antisemitischen Spammers sind:

liiisa
liiisa182@googlemail.de
62.141.58.13

– nicht zu verwechseln mit der trefflichen Bloggerin Liisa!

Werbeanzeigen

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Arschlochalarm

  1. synchronuniversum schreibt:

    Sorry liebe Claudia, aber lass Hirni Jupp mal nicht mehr Ehre zu teil werden, als ihm in irgendeiner Art und Weise gebührt. Seine „Fähigkeiten“ Identitäten anzunehmen sind nicht darin begründet, dass er so schlau wäre und das Hacken beherrscht, sondern darin, dass es viele Blogger immer noch nicht für nötig halten, sich gescheit zu schützen. Es ist lang genug bekannt, dass Bübchen Dumm das hier zu seinem Spielplatz ernannt hat – ein Schild „du musst leider draußen bleiben“ nutzt da nicht viel. Dein Einen ist es zu stressig oder nervig auf Dauermoderation zu haben, die anderen servieren ihre Daten auf dem Silbertablett – er nutzt es einfach nur aus. Das spricht ihn nicht davon frei ein Arschloch zu sein – aber es legimitiert ihn auch in keiner Weise sich als „Hacker“ zu fühlen.

  2. liisa schreibt:

    Claudia, ich habe Dir auf Deine Warnung per E-mail hin jetzt schon zweimal geantwortet (weiß nicht, ob die Mails bei Dir angekommen sind oder bei Dir im Spam gelandet sind). Meine Daten hat er jedenfalls nicht gehackt und sich auch nicht meine Identität „geklaut“, denn erstens hat er unter dem Namen „Liiisa“ (mit drei „i“) kommentiert und auch das Gravatar-Bildchen ist ein anderes. Weder die von ihm verwendete E-Mail adresse noch die IP stimmen.

  3. Claudia Sperlich schreibt:

    Stimmt, Bigi – ich habe ihn überschätzt (was nicht schwer ist). Ich habe oben nun einen erklärenden Nachtrag zu Nutz und Frommen aller redlichen Blogger geschrieben.

  4. Claudia Sperlich schreibt:

    Liisa, Danke – ich habe eben Deinen Kommentar aus dem Spamordner gefischt (und sehr genau hingeguckt diesmal).
    Es ist schon ein Elend mit diesem Menschen. Aber jetzt geht hier alles wieder seinen gewohnt demokratischen und schöngeistigen Gang.

  5. theomix schreibt:

    Farbe Braun – das ergibt eine schöne Anal-ogie :mrgreen:

  6. herr_momo schreibt:

    Genau hingucken, das ist die Devise.

    Mit geklauten oder veränderten Nicknames agiert der Sepp ja nun schon so lange, wie wir ihn kennen. Die Crux liegt, wie Bigi schon sagt darin, dass viele Blogger ihre Blogs nur unzureichend schützen und nicht in der Lage sind, Spams von normalen Antworten zu unterscheiden.
    Dabei sind die indizien bei ein wenig gutem Willen leicht zu erkennen.
    Jupp benutzt seit einiger Zeit für seine Dummbratzigkeiten das Thor-Netzwerk, um seine IP zu verschleiern, bedenkt dabei allerdings nicht, das eine einfach Googlesuche nach der IP schon reicht, um z.B. auf Einträge dieser IP bei „Stop-Forum-Spam“ oder anderen Spamdatenbanken zu stossen.

    Und ist die IP da gelistet, ist auch klar, wer dahintersteckt 😉
    Ehrliche Blogger haben keinen Grund, sich hinter solch halbseidenen Netzwerken zu verstecken.

    Schade nur, das WordPress. com immer noch nicht auf die Wünsche einer ganzen Reihe von Bloggern eingegangen ist, alle bekannten IPs des Thor-Netzwerkes automatisch in Askimet einzupflegen – denn das würde sofort ein Ende mit vielen Arten von Spam -z.b. Werbung für kleine blaue Pillen o.Ä. – und eben auch von Jupps Aktivitäten bedeuten.
    Denn, sich einen inteligenteren Zugang zu verschaffen, ist er ganz sicher nicht in der Lage – er kopiert da wieder mal nur das, was er bei anderen gesehen hat – und für neue Lösungen fehlt ihm einfach jegliche Fantasie…

    Aber das wussten wir ja alle schon, oder ?

    Mal abgesehen davon mag ich mich zu seiner Dämlichkeit auch nicht mehr äussern, denn in meinem Leben gibts wichtigere Dinge als deutschjapanische Lümmel mit Kacke im Hirn. 😉
    Bei uns jedenfalls landen Kommentare mit unklaren IPs einfach in der Tonne – und die Mühe , sie zu leesen, mache ich mir in der Regel auch nicht mehr – wozu auch?
    Was Neues steht da ohnehin nicht drin..

  7. Claudia Sperlich schreibt:

    @theomix: In der Tat!
    @herr momo: Definitiv. Ich habe halt nicht ausreichend aufgepaßt, weil er wirklich mal ohne Pöbelei kommentiert hat – und ohne oe und ae. Nun, ich habe im Gegensatz zu ihm etwas Sinnvolles gelernt und weiß mich in Zukunft zu schützen.

  8. Frau Momo schreibt:

    Ich bin genau auf diese Masche ja auch schon reingefallen. Ganz harmloser Kommentar, dessen Urheber ich in bekanten Kreisen wähnte.
    Leider kam dann sein geistiger Dünnpfiff prompt hinterher, allerdings hatte Herr Momo schnell meinen Irrtum bemerkt.
    Lass Dir davon das schöne Sommerwetter nicht vermiesen, er ist es schlicht nicht wert.

  9. Claudia Sperlich schreibt:

    Ich bin ja geradezu erleichtert, daß andere als ich auch mal drauf reingefallen sind!
    Im übrigen sitze ich gerade mit großer Freude in meiner aufgeräumten und geputzten Wohnung. Das hebt die Laune doch sehr.

  10. haushundhirschblog schreibt:

    Danke, Claudia!!

  11. Claudia Sperlich schreibt:

    Da nicht für!

Kommentare sind geschlossen.