Rosige Vanitas

In der schwülen Hitze werden die Rosen müde und mürbe. Das sieht nach romantischer Todessehnsucht aus – aber es ist ganz einfach Natur.





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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Rosige Vanitas

  1. haushundhirschblog schreibt:

    Absolut feine Fotos, liebe Claudia!
    Schönst!
    Liebe Grüße, dm und mb

  2. Claudia Sperlich schreibt:

    Herzlichen Dank!

  3. Wolfram schreibt:

    Steht vanitas auch für Vergänglichkeit? Mir war der Begriff mehr als Eitelkeit geläufig…

  4. Claudia Sperlich schreibt:

    Eitelkeit im Sinne von Nichtigkeit – und Vergänglichkeit. Deshalb sind Blumen, oft auch welkende Blumen, so ein beliebtes Motiv auf den Stilleben der Alten Meister, die es ja immer sehr mit der Vanitas-Darstellung hatten. Blumen, Obst (gern mit matschigen Stellen), Glas (zerbrechlich), Raucherutensilien (Rauch für die Flüchtigkeit), Fliegen, überhaupt Insekten – und Schädel sind beliebte Vanitas-Motive. Außerdem auch (und da kommt es der modernen Bedeutung von Eitelkeit nahe) Symbole für Ruhm, Kunst und Wissenschaft (Lorbeer, Kriegsgerät, Bücher, Musikinstrumente – auch wegen der Flüchtigkeit der Töne – und Marmorbüsten).
    Manche holländischen Maler haben ihr Leben lang Kohelet interpretiert.

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