Lateiner in Wetzlar

Der Besuch der Septimana Latina in Wetzlar ergab ein so feines Bilderbuch für Gedächtnis und Kamera!




Franziskanerkirche

Dom zu Wetzlar

Blick auf die Lahn

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Lateiner in Wetzlar

  1. cassandra_mmviii schreibt:

    Fachwerk ist mindestens so gut wie Nord-Barock 🙂

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Stimmt, Fachwerkhäuser sind charmant!
      Leider auch anfällig – Holzwurm und Hausschwamm können da Furchtbares anrichten, und so richtig feuersicher sind sie auch nicht.

      • cassandra_mmviii schreibt:

        Dafür, wie feuergefährdet die Häuser sind, stehen sie erstaunlich lange. Ich bin mal gespannt, ob die 70er-Jahre-Mehrzweckbauten auch nur halb so lange halten.

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Die Wohnsilos der 70er Jahre sind zum Teil schon jetzt kaputt, und charmant waren sie noch nie. Ist aber auch ein gemeiner Vergleich. Ein fairer Vergleich wäre Feldsteinbau gegen Fachwerk.

  2. cassandra_mmviii schreibt:

    Der Vergleich ist schon fair wenn man schaut, wer sich welches Haus gebaut hat.

    Fachwerk war die Bauweise der Leute, die sich mehr als eine Bretterhütte mit Schlamm drüber leisten konnten, aber zu arm für Steinbauten waren. Also die Leute, die wir heute als Mittelstand bezeichnen würden. Da gab es alles vom Kleinsthaus, das mein Köttner seinen Namen gab, bis zum repräsentativen Stadthaus.
    In den Wohnsilos der Nachkriegszeit kamen Facharbeiter unter, kleine und mittlere Beamte (es gab ganze Häuser, in denen nur Postler wohnten) Beamte, mittlere Angestellte- der Mittelstand halt. Oder man wohnte in schnell hochgezogegen Reihenhäusern, die aber auch nicht wirklich besser aussehen heute und tw unverkaufbar sind weil man so viel Geld&Arbeit hineinstecken muss.

    Feldsteinbauten waren das Gegenstück zur Villa im Grünen mit eigenem Tennisplatz oder Pool. Das hatte früher nur eine kleine Minderheit. So wie heute auch.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Da hast Du natürlich Recht!
      Andererseits sind in der Tat schon mehr als einmal Fachwerkbauten sehr schnell niedergebrannt – das grausigste Beispiel ist wohl der große Brand von London. Aber natürlich kommen da zahlreiche Gründe zusammen; heute gibt es in Städten eher wenig offene Feuer, dafür guten Brandschutz und vor allem eine motorisierte Feuerwehr.

  3. cassandra_mmviii schreibt:

    Fachwerkbauten brennen wirklich erschreckend schnell. Gar keine Frage. Die Stadt in der ich zur Schule gegangen bin ist glaub ich drei oder vier Mal komplett abgebrannt vom 15. bis zum 18 Jahrhundert. Dann gab es Feuerschutzvorschriften und barocke Strassenbreiten, das half.

    Andererseits haben Feuerwehren heute das Problem, dass jedes Polyhastenichgesehn-Sofa , jeder Kunstfaservorhang auch sofort brennt und dabei giftige Gase entstehen. Funiermöbel genauso, plus die Elektrik.
    Ja, es brennt heute weniger. das liegt aber eher daran, das wir auf offenes Feuer verzichten als an der Bauweise.

Kommentare sind geschlossen.