Durch Friedenau schlendern

Letzte Nacht sorgten fallende Wassermassen dafür, daß man heute wieder atmen kann.
Ein Wölkchen ist noch übrig.

Balkone, Blumenfenster und selbst kleine Dachgärten werden hier liebe- und phantasievoll gepflegt.




Endlich mal wieder gepflegt ist auch der oft so vernachlässigte Schillerplatz. Ein wilder Getreidehalm hat die letzte Mahd überstanden – ich nenne ihn Karl Moor.

Der Holunder reift, und das Kastanienlaub welkt.

Aber es blühen Hortensien und Goldruten,

eine Chrysantheme und

eine zweifarbige Sonnenblume.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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2 Antworten zu Durch Friedenau schlendern

  1. Elke(MainZauber) schreibt:

    Ich hätte geschworen, dass Frankfurt eine Straße namens Friedenau hat – stimmt aber nicht. Es ist eine Siedlung im Vorort Zeilsheim, durch die ich erst kürzlich mit dem Rad gefahren bin. Berlin-Friedenau, doch da muss ich auch schon gewesen sein. Schöne Bilder!
    Lieben Gruß
    Elke

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Friedenau wurde im 19. Jahrhundert als Villenvorort geplant – da war es noch grüne Wiese. 1909 gab es einen unglaublichen Bauboom, wie man an den Jahreszahlen über den Türen erkennen kann. In meiner Umgebung stammen fast alle Häuser aus diesem Jahr. Glücklicherweise hat es hier fast keine Bombenschäden gegeben, so daß Friedenau immer noch fast ausschließlich aus Gründerzeit- und Spätjugendstilbauten besteht.

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