Frisches Schreibzeug

Ich schreibe viel lieber mit Feder und Tinte als mit Kugelschreiber oder ähnlichem. Und ich habe Freude an Schreibgerät, das nicht nur gut in der Hand liegt und fein schreibt, sondern auch hübsch aussieht.

Gestern kam mein neues Schreibzeug mit der Post – sehr exklusiv: Ein Stachelschweinstachel mit einer feinen Stahlfeder. Schöne Tinten habe ich aus der gleichen Quelle.
Kein Stachelschwein wurde für dies Schreibgerät geärgert oder gequält – die Tiere verlieren Stacheln, wie wir ab und zu Haare verlieren. Bigi Schulz von Federlesen und Meer stellt neben vielem anderen Schönen diese Schreibstachel und auch Schreibfedern von Uhu, Pfau und anderen mit Liebe und Sorgfalt her – und liefert schnell!



Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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6 Antworten zu Frisches Schreibzeug

  1. synchronuniversum schreibt:

    Ohhhhhhhhhh danke liebe Claudia,
    das ist so schön, dass dir die Feder und Tinten nicht nur gefallen, sondern du sie auch nutzt!
    Lieben Dank fürs Feedback
    bigi

  2. Maryse Fritzsch-Thillens schreibt:

    Oh wie schön ! Ich liebe es auch sehr, mit Feder und Tinte zu schreiben, aber eine solch edle „Feder“ hab ich noch nicht gesehen!

  3. Bei mir stehen auch schon solch edle Schreibgeräte bereit, auch aus der kleinen, feinen Manufaktur in der schönsten Hansestadt am Ryck. Und auch mich freut es, wenn Du damit gern arbeitest. Heute haben wir die Schwachelsteine besucht im Greifswalder TierPark – und ihnen versichert, daß wir sie nicht nackig machen werden und brav warten, bis sie freiwillig einige ihrer LangStacheln hergeben….
    Schön, daß Du bei FederLesen&Meer Dein SchreibGefieder komplettierst. Liebe Grüße aus dem Pommerschen Plattland vom ollen grauen Wolf.

  4. Lebensmelodie schreibt:

    Dein Beitrag über ästhetische Schreibgeräte hat mich zutiefst inspiriert, werte Bloggerin!
    Es tut im Herzen gut zu sehen, wie jemand die traditionelle Variante des literarischen Schreibens wiederentdeckt und sie auch kommuniziert. Ich werde deine „Quelle“ einmal besuchen und mich nach adäquaten Utensilien umsehen. – Es geht doch nichts über eine traditionelle Feder und raues, rauchiges Briefpapier in erdfarbener Tönung. Hab vielen Dank.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Abgesehen vom ästhetischen Vergnügen, mit Tinte und Feder zu schreiben, liegt kaum ein anderes Schreibgerät so leicht in der Hand. Auch der unschöne Knubbel, der sich bei Vielschreibern am Mittelfinger der Schreibhand bildet, ist bei mir fast nicht mehr sichtbar, seit ich fast alles Handschriftliche mit Feder schreibe.

  5. Wolfram schreibt:

    Ich habe, außer für Eintragungen in Kirchenbücher, deren Seiten oft sehr „durstig“ sind, und fürs Fahrtenbuch, den Kugelschreiber fast völlig aus meinem Leben verbannt. Viele kleine Notizen schreibe ich lieber mit dem Bleistift, und wenn es dauerhaft sein soll, greife ich zum Füllfederhalter – den ich dann doch als wesentlich praktischer ansehe. Und natürlich geht mittlerweile vieles auch papierlos. Aber kein Gerät entstellt die Hand so sehr wie ein Kugelschreiber.

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