Straßenmusikanten

Zwei halbstarke Bengel in hochsommertauglicher Kleidung musizieren.

Der Lautenist benutzt eine Schnecke als Fußbank, was sie nicht zu stören scheint.

Dem Sänger hört eine Schildkröte zu.

Hinterher könnten sie sich ja noch auf ein Bier in den Garten setzen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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7 Antworten zu Straßenmusikanten

  1. piri ulbrich schreibt:

    Ich hatte erst nur den Text gelesen und so für mich hin gesagt: Sie sollten sich aber was wärmeres anziehen. Dann sah ich die Bilder und musste doch ein wenig schmunzeln…

    Das Bier gibt’s dann wohl auch eher in der Eckkneipe!

  2. Alipius schreibt:

    Klasse! Haben zwar keine Flügelchen, sind aber trotzdem herzig!

  3. Angesichts der fortgeschrittenen Jahreszeit: Kann den Herren Musici nicht mal jemand einen Platz im Haus anbieten? Jetzt zieht es doch so kalt da oben auf der Säule und die beiden sind schon ganz blaß. Dem Lautenisten entgleisen grad die Gesichtszüge, da sein Instrument verstimmt ist und ganz schräg klingt. Der Sänger hingegen hört die Laute gar nicht mehr richtig, weil beide gegen den Berliner StraßenLärm und das Sturmgetöse anmusizieren. Schönes Bild. Schönes Haus. Wohnen dort ist bestimmt unbezahlbar.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Friedenau ist ein wohlhabender, aber nicht stinkreicher Bezirk. Allerdings staune ich manchmal über eine Art Weltfremdheit hier, die großäugig „Wieso denn?“ fragt, wenn ich sage, daß ich nicht jedes Jahr ins Ausland reisen kann. 😉
      Das mit dem Straßenlärm stimmt übrigens nicht, dies Sträßchen ist ganz still. Trotzdem haben die beiden es zur Zeit wirklich nicht gemütlich.

      • Vielleicht kann sich ja mal die Bewegung „urban-knitting“ sich der Beiden annehmen. Wäre doch cool, ein regenbogenbuntes Pulloverchen, Schal, Handgelenkwärmer oder Stiefelstulpen*grins* Was’n feines PhotoMotiv das wäre…
        Friedenau – das klingt schon schön. Bestimmt ein guter Ort zum Wohnen. Möge es so bleiben und die stinkereichen Schnösel, die jetzt Stadtbezirke wie Mitte und Prenzlberg okkupiert haben, auch dort bleiben.
        LGr. aus der mildsonnenunwinterlichen Stadt am Meer vom Wolfgang.

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