Komm und sieh!

Heute gedenkt die Kirche des Heiligen Andreas.

Melodie: Wer nur den lieben Gott läßt walten

Andreas kam zum Jordanufer
Voll Sehnsucht nach der Gotteszeit.
Er ließ sich mahnen von dem Rufer:
„Macht unserm Herrn den Weg bereit!“
Dort stand, von heilgem Geist umweht,
Der Nazarener im Gebet.

Andreas hört‘ den Täufer sagen:
„Seht, Gottes Lamm trägt unsre Schuld!“
Er ging zu Jesus, Ihn zu fragen,
Erfuhr von Liebe und Geduld.
„Komm mit und sieh“, der Meister sprach,
Da folgte Ihm Andreas nach.

„Den Christus haben wir gefunden!“
Sein Bruder Simon folgte gleich,
Und beide gingen, zu bekunden
In Wort und Tat das Gottesreich.
Wer Jesu Liebeswort erzählt,
Gibt mehr als jedes Reich der Welt.

Herr, laß mich Deinen Weg bereiten
Und allen sagen, wer Du bist:
Der Welten trägt durch alle Zeiten,
Der Menschen Retter, Jesus Christ,
Der auch die schwerste Schuld vergibt,
Der ewig lebt und ewig liebt.

© Claudia Sperlich

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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7 Antworten zu Komm und sieh!

  1. Andrea schreibt:

    Wie schön. Danke für dieses schöne Geschenk zu meinem Namenstag :-). Das Lied mag ich sehr und deinen Text finde ich sehr berührend.

  2. Anastasis schreibt:

    Ich schließe mich Andrea in allen Punkten an! 🙂

  3. Pingback: 5 Brote 2 Fische » Andreas

  4. Ich hab heute einen Kollegen angerufen, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Dreimal kannst Du raten, wie der heißt….
    GLGr. aus dem noch schneefreien PommerLand vom Wolfgang.

  5. isa schreibt:

    Herr, laß mich Deinen Weg bereiten
    Und allen sagen, wer Du bist:
    Der Welten trägt durch alle Zeiten,
    Der Menschen Retter, Jesus Christ,
    Der auch die schwerste Schuld vergibt,
    Der ewig lebt und ewig liebt.

    Diese letzte Strophe empfinde ich sehr reich
    und erfüllend
    tragen wir doch alle den Keim
    für Liebe und Vergebung in uns.
    Womit sonst könnten wir den Weg bereiten?

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