Christenverfolgung zu Weihnachten

Leider gibt es aus dem Iran eine sehr schlechte Nachricht.
Pastor Youcef Nadarkhani, der durch den mutigen Einsatz seines Anwalts und durch internationale Proteste wieder in Freiheit kam, wurde am Weihnachtstag wieder eingesperrt, angeblich um die vierzig noch verbleibenden Tage seiner Haft abzusitzen (aber wer die Geschichte verfolgt hat, weiß, daß der Iran nicht leicht um Gründe verlegen ist, Christen einzusperren).

Pastor Behnam Irani ist immer noch für seinen Glauben im Gefängnis. Er schrieb kurz vor Weihnachten einen sehr bewegenden Brief, in dem er – ein Folteropfer mit ungewissem Schicksal – den Christen im Iran Mut zuspricht.

Über Mohammad Ali Dadkhah, den Menschenrechtler und Anwalt, der Nadarkhani verteidigte, gibt es keine Neuigkeiten – das heißt, er ist weiterhin im Gefängnis.

Der Tag des Heiligen Stephanus geht langsam zu Ende. Die Verfolgung von Christen und anderen Gerechten leider nicht.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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Eine Antwort zu Christenverfolgung zu Weihnachten

  1. isa schreibt:

    „Ich bin nicht gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert“, ist ein Satz Jesu der schwer wiegt, traurig und Angst macht, wenn man das Heute dazu betrachtet.
    Platz 1 auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) als das Land, in dem Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden ist Nord Korea, gefolgt von Afghanistan. den Saudis Somalia, Iran, den Malediven, Usbekistan, dann kommen Jemen, Irak und platz 10 Pakistan.
    nachzulesen ist das hier: http://www.via-dolorosa.de/world-watch-list/map/

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