Bimmeln für Benedikt

Nachdem Martin (nicht der von Tours, sondern der vom Geistbraus – aber immerhin) darauf hingewiesen hat, daß die deutschen Bischöfe befürchten, Gebimmel zu Benedikts Rücktritt könne als Todesnachricht mißdeutet werden, schließe ich mich ihm, dem Predigtgärtner und anderen Blogoezesanen an und lasse läuten.
Ich darf das, ich bin ja kein Bischof.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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5 Antworten zu Bimmeln für Benedikt

  1. Wolfram schreibt:

    Man kann ja eine andere Glocke läuten lassen, nicht die Totenglocke…
    ich habe keine Glocke, in keiner meiner fünf Kirchen. So komme ich nicht in Gewissenskonflikte. 😉 Denn eigentlich darf ich (wo eine Glocke ist) nur nach Läuteordnung läuten, und in der kommt kein Papst vor. Aber speziell diesem Papst hätte ich das Ehrengeleit und -geläut geben mögen.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      So ist also nicht läuten können sinnvoll, wo man läuten möchte und nicht darf. 🙂

    • Geistbraus schreibt:

      @Wolfram, im Jahre 2005 kannte ich eine protestantische Pfarrersfrau, die schon seit langem kryptokatholische Sympathien hegte. Als Johannes Paul gestorben war, schlich sie sich des nachts in die Kirche und läutete gegen alle Vorschrift die Glocken… dies fällt mir nur gerade so ein. Aber wo keine Glocken sind, können natürlich keine läuten.

  2. tmp schreibt:

    Ich bin Protestant, yber ich finde den Abgang dieses Papstes sehr bescheiden und habe größten Respekt vor dem Mann, der in aller Weltöffentlichkeit zugibt, dass er nicht mehr die Kraft für das Amt hat…
    Da sollte sich mancher Politiker mal eine Scheibe abschneiden… und manche haben noch nicht mal die Aurorität für das Amt, Herr Steinbrück…

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