Jörg provoziert mich!

Darauf mußte ich reagieren. So.

Andreae Gryphii Internet

Es wird, was Internet erfüllt, vergehen!
Der böse Klatsch, das wilde Aufbegehren,
Die eitle Sucht, Ruhm, Geld und Lust zu mehren,
Kann alles nicht in Ewigkeit bestehen.

Was dient, die Kunst und Wissenschaft zu mehren,
Muß auch schon bald gleich Staub und Streu verwehen.
Gedanken, die ins Netz wir hoffend säen,
Verblassen, schwinden ohne Wiederkehren.

Wir können nichts, und auch uns selbst nicht, halten.
Der Tod wird endlich uns den Strom abschalten –
Wer Wahres spricht vergeht wie der, der lügt.

Bedenk es, Mensch: das Netz ist nicht so wichtig,
Es ist wie Blumen, Gras und Windhauch nichtig.
Es bleibt uns nichts als Gott – doch Er genügt.

© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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