Vorarbeit zur Renovierung

Noch ist das nötige Geld für die weitere Renovierung meiner Wohnung zwar nicht da, aber das wird sich bald ändern. Heute habe ich sechs an die Wand gedübelte Regalbretter abgenommen. Die Wand sieht jetzt ziemlich wüst aus – aber das wird sich bald ändern.
Wand nach RegalabnahmeWand nach Regalabnahme

Die Bücher aus zwei Regalen sind nun in Kisten und Taschen im Schlafzimmer aufgestapelt – eine hoffentlich bald vorübergehende Unannehmlichkeit. Und ich überlege: Wie viele Bücher brauche ich denn eigentlich? Komme ich nicht auch mit einem Regal statt zweien aus? Wenn ich mit der Renovierung fertig bin, möchte ich einen kleinen Bücherbasar machen. Und ob ich ein oder zwei Regale brauche, wird sich im Zuge des Renovierens und Bücherräumens zeigen.

Werbeanzeigen

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Vorarbeit zur Renovierung

  1. hohesundtiefes schreibt:

    Es gibt da solche und solche. Ich würde meine Bücher in zwei Kategorien teilen – von der ersten Kategorie würde ich mich jederzeit trennen können, und das tue ich auch: ich bringe sie zur Zeit in die Bücherei unserer Gemeinde, wo sie verkauft werden, um damit Mittel für Neuanschaffungen zu generieren. (Bis auf die, die Gnade vor den Augen der Büchereileitung finden, und eingepflegt werden – vorzugsweise meine skandinavischen Krimis, die letzter Zeit sehr gefragt sind…) Ein Bücherbasar ist im Grunde die gleiche Kategorie und eine Wohnungsrenovierung ein super Zweck, macht mir jedenfalls Freude, das hier zu verfolgen…
    Und dann sind da die anderen, die zweite Kategorie. Die, über die mein Großonkel sagte: „Bücher sind Freunde. Und Freunde verkauft man nicht.“ Tja. Ich weiss noch nicht, wie ich zu diesem Satz stehen soll, denn was machst du, wenn deine „Freunde“ zu viel Platz einnehmen? Hm…

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Natürlich gibt es eine Menge Bücher, die ich auf gar keinen Fall verkaufe. Teils weil sie meiner Ansicht nach in einen gebildeten Haushalt gehören, teils weil sie mir auch nach dem sechsten Lesen noch wichtig sind, teils weil sie für mich sentimentalen Wert haben oder weil sie besonders schön sind (wie eine sehr alte Ovid-Ausgabe, die mein Großvater antiquarisch gekauft hat).
      Aber da bleiben noch genug Bücher, die ich schlichtweg nicht mehr brauche.

      • hohesundtiefes schreibt:

        Genau. Und da beneide ich dich darum, dass du so weit reduzieren kannst. 1 ganzes Regal weniger!!!
        Der Satz „Dieses Buch brauche ich nicht mehr.“ fällt mir echt schwer, wenn es sich nicht um Populärliteratur handelt…

      • Claudia Sperlich schreibt:

        Ich weiß ja noch nicht so ganz sicher, ob ich das wirklich schaffe. Aber versuchen will ich es.

Kommentare sind geschlossen.