Ein Teddy und ein Engel

Follygirl bat mich, zwei im letzten Beitrag sichtbare Mitbewohner deutlicher zu zeigen. Das tu ich gerne!

Den Teddy übernahm mein Vater als kleiner Junge (also um 1924) von seinem Bruder. Später bekamen ihn meine beiden Brüder. Meine Mutter nähte ihm Kleider – das Hemd war übrigens mal das Wehrmachtshemd meines Vaters. Teddys Handflächen und Fußsohlen waren irgendwann so kaputt, daß sie ihm neue aufsetzte. Auf dem Bauch hat er einen Flicken, weil meine Brüder ihm irgendwann den Blinddarm herausgenommen haben.
Schließlich bekam ich ihn. Ursprünglich war er mit Stroh ausgestopft; er wurde im Laufe der Zeit immer dünner, und ich habe ihn vor einigen Jahren mit Stoffresten aufgepolstert.
Teddy

Den Engel habe ich von einer sehr lieben Freundin geerbt. Sie hat mich begleitet, als ich vor dreißig Jahren beschloß Christin zu werden. Nach ihrem Tod durfte ich mir einige Dinge aus ihrem Besitz aussuchen und wählte mehrere Bücher und dies Englein.
Engel

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Ein Teddy und ein Engel

  1. Follygirl schreibt:

    Vielen DANK! Darüber hab ich nun sehr gefreut, dachte mir schon, daß da noch etwas mehr dahintersteckt.
    Die Geschichte des Teddys ist wirklich ganz besonders und er hat ein stolzes Alter erreicht!
    Das Engelchen ist besonders nett und als Erinnerung sicher auch sehr wertvoll!
    Noch einmal lieben Dank für Deine Mühe! Petra

    PS: Zuordnen kann ich den Bären leider nicht, aber hat ein besonders schönes, ausdrucksvolles Gesicht! Ein echter Schatz!!!

  2. Das sind richtig schöne Schätze! ▲

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