Dein Thron, o Gott, bleibt immer und ewig

Der 45. Psalm ist mir schwierig; ich kann mit diesem Hochzeitslied für einen König wenig anfangen. Die Kirche bezieht ihn auf Jesus, dann kann ich ihn als ein bilderreiches Preislied auf den Herrn begreifen – aber wenn ich mich auf historische Exegese einlasse, bleibt ein Unbehagen.
Nun stehen für mich einerseits historische Exegese und die Deutung im Licht des Evangeliums nicht als Gegensätze, sondern gleichberechtigt und ergänzend einander gegenüber. Andererseits habe ich mich nun einmal daranbegeben, mich mit dem Buch der Psalmen als Rezitatorin auseinanderzusetzen, und es wäre unredlich, wenn ich herauskürze, was mir fremd ist oder nicht paßt.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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