Monatsarchiv: September 2013

Dem Gott Jakobs will ich lobsingen

Der 75. Psalm ist eine Mahnung, sich auf Stand, Besitz oder Fähigkeiten nichts einzubilden – denn Gott ist Herr über alles. Mir gefällt hier besonders das Sprachbild des Horns als Zeichen der eigenen – zumeist eingebildeten – Bedeutung.

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Hortensie, wo man sie nicht erwartet

Eine vertrocknete, weggeworfene Hortensienblüte liegt am Straßenrand im Gebüsch zwischen dürrem Kastanienlaub. Und ich finde sie wunderschön.

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O Gott, wie lange darf der Widersacher schmähen?

Der 74. Psalm beklagt die erste Zerstörung des Tempels und die Verwüstung zahlreicher Versammlungsstätten. Angesichts der Zerstörungswut gegen so viele Kirchen und christliche Gemeinschaften geht mir der Psalm besonders nahe.

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Herbstliche Blüten und eine Methode, sich irre zu machen

Auf dem Balkon sieht es immer noch wunderbar aus. Ob die Tomaten es noch vor dem Frost schaffen, rot zu werden, weiß ich nicht – schlimmstenfalls müssen sie eben auf das Küchenfensterbrett! Die Zucchini haben zwar kaum gefruchtet, aber ab … Weiterlesen

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Sie reden, als käme es vom Himmel

Im 73. Psalm beklagt sich der Dichter, daß eine arrogante, oberflächliche und religionsferne Oberschicht scheinbar erfolgreich ist – und erkennt, daß Neid dumm ist und daß er selbst, nicht die alberne High Society, allein durch sein Gottvertrauen in der besseren … Weiterlesen

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Baustaub

Nachbarn sind bei der vollkommenen Sanierung ihrer Wohnung. Dazu wurden die Wände und der Fußboden herausgerissen; es soll wirklich alles neu gemacht werden (und ich bin sehr froh, daß ich das bei mir nicht nötig finde). Der damit einhergehende Lärm … Weiterlesen

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Ein Sonett für die Berliner U-Bahn

Nachdem ich mir nun angewöhnt habe, in fünfhebigen Jamben zu denken, ist mir das einfach so passiert. U-Bahn in Berlin Per U-Bahn quer durch diese große Stadt. Bin zwischen zwei Paar Männerjeans gezwängt. Ein Dutzend Schuhe, das den Gang verengt. … Weiterlesen

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