Seine Reden sind süß, aber Krieg hat er im Sinn

Tod und Verderben wünscht der Dichter des 55. Psalms – einerseits nachvollziehbar gegenüber ehemaligen Freunden, die er als Verräter erlebt, andererseits mit jüdischer und christlicher Ethik nur sehr bedingt, wenn überhaupt, vereinbar.
Allerdings kennzeichnet es die Feindpsalmen, daß Gott um Sein Eingreifen gebeten wird; der Beter schlägt nicht selbst drein.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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