Baustaub

Nachbarn sind bei der vollkommenen Sanierung ihrer Wohnung. Dazu wurden die Wände und der Fußboden herausgerissen; es soll wirklich alles neu gemacht werden (und ich bin sehr froh, daß ich das bei mir nicht nötig finde).
Der damit einhergehende Lärm ist hinzunehmen, das ist schon in Ordnung. Auch daß es staubt, wenn man Wände und Boden herausreißt, ist nachvollziehbar und grundsätzlich zu tolerieren.
Daß hingegen die Nachbarn sich seit über einer Woche nicht bemüßigt fühlen, mal die vom Eingang bis zum Dachboden dick verstaubte Treppe in einen halbwegs ansehbaren Zustand zu bringen, befremdet mich. Der treue und sehr ordentliche Putzmann, der die Treppenhäuser in Ordnung hält, hat sich am vergangenen Montag zu Recht geweigert – ganz einfach, weil er einen Zeitplan einzuhalten hat und dies Maß an Verdreckung darin nicht zu bewältigen ist.
Nun lag heute immer noch alles voll Staub, es wird dort auch weiter gearbeitet, aber die staubintensivsten Arbeiten sind vorbei. Also habe ich die Treppe geputzt, weil ich es satt hatte.

Liebe Nachbarn, es gibt dafür einige preisgünstige und benutzerfreundliche Apps. Man nimmt einen Eimer (Plastik, 10 Liter), einen Wischlappen und ein handelsübliches Reinigungsmittel (z.B. Kernseife). Diese Apps brauchen, um einwandfrei zu funktionieren, nur ganz gewöhnliches, möglichst warmes Leitungswasser.
Die genaue Handhabung kann ich gern demonstrieren, sie ist schnell erlernbar.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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