Herbstliche Blüten und eine Methode, sich irre zu machen

Auf dem Balkon sieht es immer noch wunderbar aus.
Ob die Tomaten es noch vor dem Frost schaffen, rot zu werden, weiß ich nicht – schlimmstenfalls müssen sie eben auf das Küchenfensterbrett!
Tomate

Die Zucchini haben zwar kaum gefruchtet, aber ab und zu blühen sie schön.
Zucchiniblüte

Die Jungfernrebe macht sich schön.
Jungfernrebe

Die Kornblumen geben immer noch nicht auf.
Kornblumen

Das ist alles sehr schön, und die Wohnung ist aufgeräumt und geputzt. Den Müll habe ich heruntergetragen. Und dann war mein Schlüsselbund weg, so gründlich weg, daß ich sogar die Papiertonne durchsucht habe.
Bis ich es an einer völlig absurden Stelle fand.
Nach einigem Nachdenken wußte ich, wie er da hingekommen war. Ich war mit dem Schlüsselbund in der Hand in die Wohnung gekommen, meine Katze war nicht zu sehen und nicht zu hören. Ich ging ins Schlafzimmer (das ist ihr Lieblingsort) und sah, daß ich die Schubladen des Bettkastens beim Putzen alle geschlossen und nicht wieder geöffnet hatte. Ich legte den Schlüsselbund aus der Hand und öffnete eine Schublade; meine Katze kam mir etwas gekränkt entgegen. Katze streicheln, Schlüsselbund vergessen, sich verrückt machen. So einfach geht das.
Verlegtes Schlüsselbund

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Herbstliche Blüten und eine Methode, sich irre zu machen

  1. pixelspielerei schreibt:

    Du hast Deine Katze in die Schublade gesperrt? Also echt, das geht ja gar nicht! *gg

    Ein damaliger Freund von mir und ich hatten in meiner Küche gestanden und gekocht, als meine Lütte immer wieder kam und echt nervte. Also schnappte er sie, Kühlschrank auf, (leere) Gemüseschublade auf, Katze rein, Schublade zu, Kühlschrank zu, Ruhe! Ich stand da, wie vom Blitz getroffen. Sekunden später brachen wir in lautes Lachen aus. Ich öffnete den Kühlschrank, sah das kleine und blitzartig ausgesprochen ruhige Häufchen Elend aus der durchsichtigen Schublade gucken, öffnete sie und Fräulein Katze war für mindestens drei Stunden nicht mehr zu sehen! 😛 Das war aber eine einmalige Aktion, versteht sich von selbst, nä?!

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Die Schublade vom Bettkasten steht normalerweise halb offen – damit Lena in ihren Schmollwinkel kann. Beim Putzen habe ich sie zugemacht – und dann vergessen. 😉
      Naja, sie weiß ja, daß Menschen ziemlich seltsam sind.

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