Rosen statt Waffen

Ob damals in Lepanto durch Verhandlungen hätte vermieden werden können, weiß ich nicht, bezweifle aber, daß Leute, die Eroberungskriege führen, sich durch Diplomatie davon abhalten lassen.
Daß aber eine über hundertprozentige Übermacht die Schlacht verlor, wurde damals nicht der Waffengewalt, sondern dem Gebet zugeschrieben. Ich bin geneigt, das zu glauben.
Trotzdem wünschte ich, alle Rüstungsfabriken würden von Rosen überwuchert.

Rosen
Rose
Rose
Hagebutte
Rose
Rosen
Rosen

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Rosen statt Waffen

  1. Bettina Klix schreibt:

    Heute habe ich gerade bei Ernst Hello in seinen „Heiligengestalten“(1875) (eigentlich über den Monat Juni als Monat Jesu) etwas gelesen, was ich unbedingt teilen möchte. Es geht darin um die Kirche und wie sie den Menschen „zuvorkommen“ muss, im Kirchenjahr mit seinen Festen und Gestalten und Symbolen, aber auch den Gaben im Jahreslauf. „Sie vergisst nicht, dass es Blumen gibt. Der Jansenismus konnte die Blumen vergessen. Der Katholizismus vergißt sie nicht. Er weiß, zu welcher Zeit der Rose befohlen ist, zu blühen.“

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