Der Erzdichter kommt wieder!

Es ist zwar noch ein bißchen hin, daß der Archipoeta nach Berlin-Friedenau kommt – aber in unserer Ära der Terminkalender mag es sinnvoll sein, es schon jetzt zu notieren.

26. Februar 2014 – 19.00-20.30 Uhr
Archipoeta – Der Erzdichter

Der Archipoeta lebte im 12. Jh. Ich habe ihm eine fiktive, aber immerhin mögliche Lebensgeschichte geschrieben und seine Gedichte ins Deutsche übersetzt. Ich lese eine gekürzte Fassung dieser Geschichte; in voller Länge ist sie als abgeheftete Kopie zu erwerben.
Die Veranstaltung dauert ca. 90 Minuten.

Veranstaltungsort ist der der Kleine Pfarrsaal von St. Marien, Bergheimer Platz 1, 14197 Berlin (Gebäude hinter der Kirche, 1. Stock).

Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Renovierung der Kirche wird erbeten.

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Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Der Erzdichter kommt wieder!

  1. Hildesvin schreibt:

    Meum est propositum in taberna mori… Wenn das Wetter zu mies sein wird, sich den Künsten des Mars ((nach dem – bei uns heißt er Tiu, im Norden Tyr – ist euer Martin benannt, der zu geizig war, dem Bettler seinen ganzen Mantel zu geben)) zu widmen, werde ich wohl kommen.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Das würde mich freuen!
      Übrigens – der Offiziersmantel des kaiserlichen Heeres hatte ein angesetztes Unterteil. Das Oberteil war Militäreigentum, das Unterteil besorgte der Offizier selbst. Martin – der als junger Adliger wider Willen dienstverpflichtet war – schlug so dem Militär ein Schnippchen: Der Mantel war zwar kaputt (und Martin war der Spott seiner Kameraden und vermutlich auch ein Arrest sicher), aber de jure war das Militäreigentum nicht beschädigt – und der Bettler hatte was Warmes.

      • Bettina Klix schreibt:

        Vielen Dank, Claudia, dass Du das noch einmal erklärt hast! Das ist viel zu wenig bekannt. Typisch für das Halbwissen über diesen Heiligen.
        Ohne diesen Kontext wird ja gar nicht klar, dass Barmherzigkeit oft auch erfinderisch sein muss.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Ich geb ja auch nur preis, was ich weiß – eben mein Halbwissen, die andere Hälfte wird verschwiegen. 😉

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